Aktuelles / Freitag, 31.Mai.2013

51 % aller erwerbsfähigen Hartz-IV-Empfänger in NRW haben einen Migrationshintergrund

Im Rahmen des Integrationsgipfels gab die Bundesagentur für Arbeit die Zahlen einer Umfrage aus Dezember 2012 bekannt. Demnach haben mehr als ein Drittel aller Arbeitslosen ausländische Wurzeln. Unter den erwerbsfähigen Hartz-IV-Empfängern liegt der bundesweite Durchschnitt bei 42 %, in Nordrhein-Westfalen ist es mit 51 % sogar jeder zweite.

Dementsprechend kam die Bundesagentur für Arbeit zu folgendem Entschluss: „Gemessen am Bevölkerungsanteil können Menschen mit Migrationshintergrund häufig nicht hinreichend erfolgreich am Erwerbsleben teilnehmen.“

Dazu stellt der stellvertretende PRO-NRW-Vorsitzende, Bezirksvorsitzende Niederrhein und Kreisvorsitzende Mönchengladbach, Dominik H. Roeseler, fest:

Dominik H. Roeseler ist stv. Vorsitzender von PRO NRW, sowie Vorsitzender des Bezirks Niederrhein und Kreisvorsitzender in Mönchengladbach

„Der vielzitierte Fachkräftemangel ist ein reines Propaganda-Instrument, um die Zuwanderung in die Sozialsysteme zu rechtfertigen. Zum einen sehen wir, dass deutsche Fachkräfte, obwohl diese über hervorragende Ausbildungen und Qualifikationen verfügen, in Teilen arbeitssuchend oder bei Leiharbeiterfirmen beschäftigt sind. Zum anderen sehen wir uns mit einer nicht mehr kontrollierbaren Zuwanderung konfrontiert.

Bereits heute beklagt der Deutsche Städtetag die Armutseinwanderung in die Sozialsysteme und durch die EU-Freizügigkeit für Menschen aus Bulgarien sowie Rumänien ab dem Jahr 2014 wird sich die bereits kritische Situation weiter verschlimmern.

Sollten die Altparteien nicht in der Lage sein, sofort und konstruktiv zu handeln, ist in naher Zukunft der gesellschaftliche Frieden gefährdet. Wenn es zu Unruhen und Auseinandersetzungen in deutschen Städten kommt, tragen die Altparteien die volle Verantwortung.“