Aktuelles, Landesweit / Dienstag, 24.Juni.2014

2013: 376 Mio. Euro für Asylbewerber

Im Jahr 2013 wurden für 57.366 Asylbewerber in Nordrhein-Westfalen 376 Millionen Euro ausgegeben. Über 98% aller Asylanträge wurden jedoch abgelehnt.

Die Ausgaben stiegen um etwa 94 Millionen Euro, was einen prozentualen Anstieg von über 30% bedeutet. Im vergleichbaren Maße erhöhte sich auch die Anzahl der Asylbewerber, nämlich um 12.517 Personen. Insgesamt stiegen die Asylantenzahlen zum vierten Mal in Folge massiv an.

Knapp die Hälfte aller Asylanten in NRW stammen laut Angaben von IT.NRW aus einem europäischen Land. Dabei handelt es sich um Staaten, in denen es (vielleicht mit Ausnahme von Weißrussland) stabile Regierungen und keinerlei Verfolgungen aus politischen oder religiösen Gründen gibt.

Nur etwa ein Drittel der Asylbewerber wurde in Gemeinschaftsunterkünften untergebracht. Für fast die Hälfte aller Bewerber wurden Privatwohnungen auf Steuerzahlerkosten angemietet. Der Rest wurde in anderen Unterkünften, beispielsweise in Hotels, beherbergt.

Die Bürgerbewegung PRO NRW kritisiert die aktuelle Unterbringungs- und Versorgungspraxis für Asylbewerber in NRW auf das Schärfste. Unter Anderem fordern die Freiheitlichen ein Ende der dezentralen Unterbringungspraxis in Wohnungen und Hotels, und schlagen als Alternative preisgünstige Sammelunterkünfte in Stadtrandnähe vor. Zusätzlich setzt sich PRO NRW für die ausschließliche Versorgung durch Gutscheine und andere Sachleistungen ein, um den ungezügelten Andrang von Wirtschaftsflüchtlingen zu unterbinden und den Asylmissbrauch zu begrenzen. Aktuell handelt es sich bei 98% aller Asylbewerber um Wirtschaftsflüchtlinge, die in ihrer Heimat keineswegs politisch verfolgt werden.

PRO NRW ist die einzige demokratische Partei rechts der CDU, die diese Missstände benennt, und deren Bekämpfung aufgrund ihrer Verankerung in den Stadträten und Kreistagen auf die Tagesordnung setzen kann.

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