Landesweit / Dienstag, 2.Juni.2015

200 Jahre „Ehre, Freiheit, Vaterland“

Am letzten Mai-Wochenende fand im thüringischen Eisenach das 200jährige Jubiläum der Deutschen Burschenschaft statt. Bei der Veranstaltung würde an die bewegte Geschichte des Dachverbandes der deutschen Burschen und deren Verbindungen gedacht.

Im Jahr 1815 haben sich Studenten zur sogenannten „Urburschenschaft“ zusammengeschlossen. Aus diesem ersten Zusammenschluss hat sich mittlerweile ein vielschichtige Burschschaftsszene im gesamten deutschsprachigen Raum entwickelt. Insbesondere in Deutschland und Österreich sind Burschenschaft an diversen Hochschulorten vertreten. In anderen Ländern sind vergleichbare Verbindungstypen nach dem Vorbild der Burschenschaften entstanden. In Flandern ist seit mehreren Jahrzehnten die „Nationalistische Studentenvereniging” (NSV) an mehreren Hochschulorten aktiv. In Chile haben sich auch Burschenschaften gebildet und sind seit den 60er Jahren im “Bund Chilenischer Burschenschaften” organisiert und haben ein offizielles Freundschaftsabkommen mit der Deutschen Burschenschaft.

Die Geschichte der Deutschen Burschenschaft war bisher sehr ereignisreich. Viele Burschen haben aktiv sich seit den Befreiungskriege stets für Freiheit, Tradition, Demokratie und Nationalstaat eingesetzt und haben in Zeiten der Karlsbader Beschlüsse oder dem Vormärz Repressionen und Verfolgung ertragen müssen.

Einige der größten Persönlichkeiten der Deutschen Geschichte waren Burschenschafter. Ferdinand Lassalle (Gründer der Sozialdemokratie), Gustav Stresemann (Reichskanzler und Friedensnobelpreisträger), Friedrich Nietzsche (Philosoph und Professor), Heinrich Heine (Dichter und Schriftsteller) oder Georg Büchner (Schriftsteller) sind nur eine kleine Auswahl.

Heutzutage bedeutet die Mitgliedschaft in einer Burschenschaft fast die gesellschaftliche Ausgrenzung. Wie keine andere Organisation sind die Burschen ihren Idealen in diesen 200 Jahren treu geblieben. Das sogenannte “Lebensbundprinzip” ist dabei eines der stärksten Charackteristika der Studentenverbindungen. Oft werden sie mit haltlosen Vorwürfen konfrontiert.

Frauenfeindlichkeit, Rechtsextremismus, Ausländer- und Demokratiefeindlich sind dabei die gängigsten Vorurteile, mit denen sich die Burschenschaften auseinandergesetzt sehen. Das Eintreten für “Ehre, Freiheit, Vaterland” war vor 200 Jahren normales Gedankengut. In Zeiten der Globalisierung, des EU-Wahns und der Entstaatlichung von Deutschland sind solche Werte nicht mehr gern gesehen.

In den Zeiten von Überfremdung, Identitäts- und Werteverlust ist das offene Eintreten dagegen jedoch enorm wichtig und essentiell für den Fortbestand unseres Landes und Volkes. Rund 10.000 Mitglieder versammeln sich heute unter dem Dach der Deutschen Burschenschaft. Diese sind die letzte Bastion gegen den vollkommenen Werte- und Identitätsverlust in Deutschland und Österreich.

Die Bürgerbewegung PRO NRW gratuliert der Deutschen Burschenschaft zu dem 200jährigen Eintreten für die Heimat. Hoffen wir auf weitere 200 Jahre “Ehre, Freiheit, Vaterland”!

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