Stadt Bochum traut sich immer noch nicht, Turnhalle zu räumen
Aktuelles, Regional, Top-Themen / Freitag, 10.Juni.2016

Stadt Bochum traut sich immer noch nicht, Turnhalle zu räumen

25960_3Seit gut 14 Tagen weigern sich bekanntlich 50 männliche alleinstehende Asylsuchende, eine Turnhalle an der Querenburger Straße in Bochum zu räumen, weil sie zukünftig direkt in Wohnungen und nicht in anderen Flüchtlingsunterkünften untergebracht werden wollen.

Viele Bürger in Bochum reagieren mit Befremden und Unmut über das lasche Verhalten der Bochumer Stadtverwaltung, die sich seit Wochen von den Asylsuchenden regelrecht vorführen lässt. Die Bochumer Stadtverwaltung hatte den Asylsuchenden mehrere Angebote unterbreitet. So sollten sie nur kurzfristig in den Leichtbauhallen an der Kollegstraße untergebracht und danach direkt in eine neue moderne Wohncontaineranlage gebracht werden, die im August fertig wird.

Die von der Stadt gegenüber den Asylsuchenden unterbreiteten großzügigen Angebote wiesen diese als völlig unzureichend zurück. Sie fordern stattdessen dreist eine sofortige Unterbringung auf Kosten der Bochumer Steuerzahler in Wohnungen. Die Stadt will die Turnhalle, in der es unter anderem gravierende bakterielle Probleme mit den Duschen gibt, sanieren, und dann wieder für Schüler zur Verfügung stellen. Ende Mai zogen dann knapp 200 Asylbewerber in eine andere Unterkunft. Knapp 50 Asylsuchende weigerten sich jedoch, umzuziehen, ohne dass es bislang seitens der Stadt Bochum zu irgendwelchen Konsequenzen gekommen ist. Hilflos lässt die Stadt Bochum erklären, dass man nicht 3000 Wohnungen nehmen könne, die es in der Stadt nicht gäbe. Zudem erklärte eine Stadtsprecherin, dass bislang bereits 2000 der insgesamt 5000 Asylsuchenden in Bochum in Wohnungen untergebracht sind.

Der Bochumer PRO NRW-Kreisverband fordert nun noch einmal eindringlich von der Stadtspitze ein konsequentes Handeln. Illegale Besetzungen von Turnhallen dürfen in der Stadt nicht länger geduldet werden. Der Bochumer Stadtdirektor Townsend müsse nunmehr ohne weitere Zugeständnisse schnellstmöglich von seinem Hausrecht Gebrauch machen, soweit es nicht kurzfristig zur freiwilligen Räumung kommt. Laut PRO NRW kann es nicht länger hingenommen werden, dass Asylsuchende in der Stadt offenbar rechtsfreie Räume schaffen wollen. Wer sich nicht an unsere Spielregeln und unsere Gesetze halten kann, der kann nicht weiter illegal in Deutschland verbleiben.

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