Remscheid: Asylsuchende bedrängen Frauen auf Musikfest
Aktuelles, Regional, Top-Themen / Dienstag, 7.Juni.2016

Remscheid: Asylsuchende bedrängen Frauen auf Musikfest

Wegen des dringenden Tatverdachts, junge Besucherinnen eines Musikfestes bedrängt und möglicherweise auch sexuell genötigt zu haben, sind am Samstag vier Asylsuchende aus Albanien und Mazedonien festgenommen worden.

Drei der jungen alleinstehenden Männer leben derzeit in Remscheider Asylbewerberunterkünften, der vierte war in einer Monheimer Asylbewerberunterkunft untergebracht. Zivilfahnder hatten das offensichtlich kriminelle Quartett, das sich in einer größeren Gruppe befand, beobachtet, als sie eine Gruppe junger Frauen mit Handtaschen „antanzten“ und regelrecht bedrängten. Dabei sollen die Männer die arg- und wehrlosen Frauen auch an den Armen gezogen haben.

Die Zivilfahnder gaben sich dann als Polizisten zu erkennen und griffen in das Tatgeschehen ein. Daraufhin sollen die Asylsuchenden, die offenbar auch alkoholisiert waren, aggressiv gegen die Beamten geworden sein und mussten letztendlich mit körperlichem Zugriff ruhiggestellt werden. Sie wurden dann in Polizeigewahrsam genommen. Ob sie danach freigelassen wurden oder in Untersuchungshaft genommen worden sind, wurde nicht bekannt.

Zum neuerlichen Gewaltexzess von Asylsuchenden gegen junge Frauen erklärt die stellvertretende PRO NRW-Parteivorsitzende Katja Engels:

„Die brutkatjaalen Täter dürften ihr Aufenthaltsrecht in der Bundesrepublik Deutschland verwirkt haben, zumal es mir nicht bekannt ist, dass junge Männer in Albanien oder Mazedonien politisch verfolgt werden. Es wäre sicherlich ratsam, wenn die Asylsuchenden bis zum Abschluss ihres Asylverfahrens in Haft bleiben und dann unverzüglich in ihre Heimatländer abgeschoben werden. Unser Mitgefühl gilt den jungen Frauen, die arglos ein Musikfest besuchen wollten und dann auf eine widerwärtige Art und Weise ‚angetanzt‘ wurden.“

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