PRO NRW: Wohnraum muß zuerst den eigenen Bürgern zur Verfügung stehen
Aktuelles, Landesweit, Top-Themen / Mittwoch, 19.Oktober.2016

PRO NRW: Wohnraum muß zuerst den eigenen Bürgern zur Verfügung stehen

Der Bestand an Sozialwohnungen ist in Nordrhein-Westfalen in den vergangenen fünf Jahren um über 50.000 geschrumpft. Wer derzeit eine günstige Wohnung sucht, hat es daher in NRW besonders schwer. Durch den Asyltsunami hat sich zudem die Situation auf dem Wohnungsmarkt noch einmal verschlechtert.

Es werden zwar nach wie vor in fast allen NRW-Kommunen „Sozialbauten“ auf Kosten der einheimischen Steuerzahler errichtet, diese sind de facto jedoch zumeist nichts anderes als Unterkünfte für Asylbewerber. Sozialer Wohnungsbau klingt allerdings viel besser und hilft auch noch, die Kosten für den Asyltsunami schönzurechnen. Denn ein Sozialbau, der zwar augenscheinlich für die Allgemeinheit bestimmt ist, in Wirklichkeit jedoch als Asylunterkunft genutzt wird, taucht bei den Asylkosten natürlich überhaupt nicht auf.

Erschwert wird die Suche nach preiswertem Wohnraum noch dadurch, daß das Bauen von Wohnraum immer teurer wird. Hierzu trägt insbesondere das „Erneuerbare Energien Gesetz“ (EEG) bei, das die Freiheit der Bauherrn einschränkt und Bauten extrem verteuert. Die rot-grüne Landesregierung hat bislang wenig unternommen, um den Schwund an Sozialwohnungen in NRW zu stoppen. Politisch korrekt sollen zukünftig Asylsuchende noch leichter an preiswerten Wohnraum gelangen. So prognostiziert die rot-grüne Landesregierung  einen zusätzlichen Bedarf an preiswertem Wohnraum allein durch Asylsuchende von rund 120.000 Wohnungen. Der Steuerzahler darf es richten!

tina-2Zur Mietpreisexplosion und zur Krise bei den Sozialwohnungen erklärt die PRO-NRW-Schatzmeisterin und Esssener Ratsfrau Christine Öllig:

„Durch den Asyltsunami ist der sowieso schon außerordentlich knappe Wohnraum in Nordrhein-Westfalen nicht nur weiter geschrumpft, sondern hat sich darüber hinaus weiter extrem verteuert. Die rot-grüne Landesregierung redet sich die aktuelle Situation am Wohnungsmarkt unverändert schön und möchte lediglich 120.000 Sozialwohnungen primär für Asylsuchende fertigstellen lassen.

PRO NRW vertritt hier eine diametral entgegengesetzte Auffassung: Der Wohnraumbedarf bei uns in Nordrhein-Westfalen muß sich zuerst an den eigenen Bürgern orientieren! Es stellt zum Beispiel eine Schande sondergleichen dar, daß ein deutsches Ehepaar seit drei Monaten in einem Flüchtlingsheim in Bonn auf 13 Quadratmetern wohnen muß, da dies die einzige Unterkunft war, die das städtische Wohnungsamt für das Ehepaar hatte.  Da viele Sozialwohnungen von Asylbewerbern belegt werden, müssen nun auch in NRW immer mehr sozial schwache Deutsche in Asylcontainern wohnen.“

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