Aktuelles, Regional / Montag, 9.Januar.2017

PRO NRW fordert schnellstmöglichen Neubau der maroden Leverkusener Rheinbrücke

Eine Leverkusener Bürgerinitiative um den Polit-Rentner E. T. Schoofs will mit einer heute eingereichten Klage vor dem Bundesverwaltungsgericht den längst überfalligen Neubau der maroden Rheinbrücke verzögern. Sollte sie mit ihrem Begehren erfolgreich sein, droht auf den Kölner Autobahnen auch in den nächsten zehn Jahren der Dauerstau.

Beisicht sagtDie Stausituation auf der A 3 und der A 1 rund um Leverkusen hat zudem enorme Auswirkungen auf den innerstädtischen Verkehr. Die marode Rheinbrücke muß daher schnellstens ersetzt werden. Das ist nur durch einen zügigen Neubau möglich. PRO NRW ist sehr wohl bewußt, daß damit ein gewisses Risiko durch den notwendigen Eingriff in die nahegelegene Deponie vorhanden ist. Wir halten dieses Risiko jedoch nach den heute möglichen technischen Mitteln und den bereits geplanten Maßnahmen für beherrschbar.

Die von den ewigen Nörglern geforderte große Tunnellösung unter dem Rhein stellt für uns keine in angemessenem Zeitrahmen realisierbare Alternative dar, auch wenn dies von Schoofs & Co. gerne behauptet wird. Die von ihm vertretene vermeintlich einfache Scheinlösung scheitert an Kosten, Bauzeit und an der Durchführbarkeit. Mit der heutigen Klage soll erneut ein dringend notwendiges Infrastrukturprojekt zu Lasten der Bürger verzögert und auf die lange Bank geschoben werden. Jede weitere Verzögerung des Neubaus zementiert den Verkehrskollaps und sorgt für weitere Umwelt- und Gesundheitsgefährdungen. Die Zeche müssen letztendlich alle Leverkusener Bürger und die Autofahrer im Dauerstau zahlen!

PRO NRW setzt sich weiterhin für einen Tunnel zwischen den beiden Leverkusener Autobahnkreuzen als Ersatz für die Stelzenautobahn ein. Es ist für uns die einzig realistische Möglichkeit, die Belastungen für die Leverkusener Bürger wenigstens zu minimieren.

Zur Forderung nach einem schnellstmöglichen Neubau der maroden Rheinbrücke erklärt der PRO NRW-Parteivorsitzende und Leverkusener Stadtrat, Markus Beisicht:

„Es ist uns sehr wohl bekannt, daß für den Neubau der Brücke nach den Planungen von Straßen.NRW ein Eingriff die ehemalige Giftmülldeponie Dhünnaue notwendig ist. Diesen Eingriff in die Deponie halten wir jedoch mit den heute technischen Mitteln für annehmbar. Es kann des weiteren nicht länger hingenommen werden, daß erneut versucht wird, den Brückenneubau zu verzögern. Die Folge wäre eine Verlängerung der baubedingten Staubelastungen. Dies wäre für Pendler, aber auch die Leverkusener Bevölkerung sowie für die gesamte nordrhein-westfälische Wirtschaft, fatal.

Die Pannenserie durch die rot-grüne Landesregierung in der Vergangenheit war schon schlimm genug. Mit der Planung für den Neubau der A 1-Brücke wurde etliche Jahre zu spät begonnen, obwohl der Landesregierung seit 2010 bekannt war, daß die Brücke ersetzt werden muß. Wertvolle Zeit ging hierdurch verloren. Die A 1 im Kölner Raum gehört zu den meist befahrenen Autobahnen Nordrhein-Westfalens. 120.000 Kraftfahrzeuge fahren bei Leverkusen täglich über die Brücke. Jede weitere Verzögerung des Neubaus muß daher verhindert werden.

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