PRO NRW fordert politische Konsequenzen aus dem Behördenversagen im Fall des Berliner Attentäters Anis Amri
Aktuelles, Top-Themen / Dienstag, 17.Januar.2017

PRO NRW fordert politische Konsequenzen aus dem Behördenversagen im Fall des Berliner Attentäters Anis Amri

Bild: Screenshot youtube.com

Tagtäglich kommen neue Ungeheuerlichkeiten in Bezug auf Anis Amri ans Tageslicht. Der Berliner Terrorist und Mörder von zwölf Menschen hat zuvor mehrfach gegen seine Aufenthaltsauflagen verstoßen und war erkennbar kriminell.

So handelte er mit Drogen, wurde verdächtigt, an einer Messerstecherei beteiligt zu gewesen zu sein und war in diverse Schlägereien verwickelt. Daneben soll er illegales Glücksspiel betrieben haben und als Kleinkrimineller unter den Augen von mehreren Verfassungsschutzbehörden gewirkt haben. Mit 14 verschiedenen Identitäten erschlich er sich Geldleistungen der Ämter. Und all das soll letztendlich nicht gereicht haben, diesen angeblichen Flüchtling aus Italien und Gast in der Bundesrepublik Deutschland in Haft zu nehmen, zu verurteilen oder abzuschieben. Entweder ist dies ein grandioses Versagen der deutschen Sicherheitsbehörden in Bund und Ländern; dann müsste es jedoch von Rücktritten der verantwortlichen Politiker und Behördenleitern nur so hageln. Diese haben schließlich durch ihre freundliche Behandlung des Mörders die Toten und die vielen Schwerverletzten von Berlin mit zu verantworten.

Eine mögliche Alternative dazu ist, dass der Mann als V-Mann, Spitzel oder Agent provocateur durch die Verfassungsschützer benutzt oder gebraucht wurde, wobei man eine terroristische Tat oder Todesopfer billigend in Kauf genommen hätte. Ein V-Mann des Verfassungsschutzes soll Amri jedenfalls mehrfach nach Berlin gefahren haben. Vielleicht erklärt dies auch, warum es keinen Staatsakt für die Opfer gab und warum es nach wie vor so viele Ungereimtheiten bei der Aufklärung dieses schändlichen Verbrechens gibt.

PRO NRW fordert jedenfalls eine rückhaltlose Aufklärung des Staatsversagens im Falle des Berliner Attentäters Anis Amri.

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