PRO NRW fordert Ausschluß von Asylsuchenden aus der gesetzlichen Krankenkasse
Aktuelles, Landesweit, Top-Themen / Montag, 22.August.2016

PRO NRW fordert Ausschluß von Asylsuchenden aus der gesetzlichen Krankenkasse

In Deutschland müssen gesetzlich Krankenversicherte in den kommenden Jahren auch Dank des Asyltsunamis mit erheblichen Beitragssteigerungen rechnen. Bis zum Jahr 2020 dürften Beitragssteigerungen bis zu 2,4 Prozent zu erwarten sein.

thorstenNach den bisherigen Regelungen des Asylbewerberleistungsgesetzes sind nämlich Asylbewerber nach einer Wartezeit von nur 15 Monaten allen anderen gesetzlich Krankenversicherten gleichgestellt, ohne jemals auch nur einen Cent Beitrag bezahlt zu haben. So rechnen regionale kassenärztliche Vereinigungen allein mit Zahnarztkosten von bis zu 10.000 Euro pro Asylbewerber, wenn dasselbe Leistungsniveau gilt wie für deutsche Versicherte.

Für den PRO-NRW-Landesgeschäftsführer Thorsten Crämer ist es völlig inakzeptabel, daß man nach ein paar Monaten Aufenthalt in der Bundesrepublik das volle Rundum-Paket der gesetzlichen Krankenversicherungen genießt, während die einheimischen Beitragszahler immer mehr belastet werden und dafür schlechtere Leistungen beziehen. Crämer begründet die PRO NRW-Forderung, Asylsuchende dauerhaft aus der gesetzlichen Krankenkasse auszuschließen, wie folgt:

„Es genügt sehr wohl eine Grundversorgung der Asylsuchenden bei Schmerzen oder lebensbedrohlichen Erkrankungen, wie dies bisher in den ersten 15 Monaten der Fall ist. Wir können es unseren einheimischen Beitragszahlern nicht zumuten, Zahnkronen und Massagen für Asylsuchende zu zahlen. Es gibt in Deutschland für Asylbewerber kein Recht auf Rundumversorgung!“

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