Aktuelles / Mittwoch, 4.Mai.2016

PRO NRW begrüßt Anklage gegen Mitglieder der sogenannten „Scharia-Polizei“

Gefährliche Islamisten, die unter anderem in Wuppertal als sogenannte „Scharia-Polizei“ auf Sippenstreife gegangen waren, müssen sich nun doch vor der nordrhein-westfälischen Justiz verantworten. Das OLG Düsseldorf hat die Anklage gegen die Beschuldigten zur Hauptverhandlung zugelassen.

Den Islamisten wird unter anderem vorgeworfen, gegen das Uniformverbot verstoßen zu haben. Skandalöserweise hatte es zuvor das Landgericht Wuppertal ganz politisch korrekt abgelehnt, ein Verfahren gegen die Mitglieder der „Scharia-Polizei“ zu eröffnen.

Die Staatsanwaltschaft Wuppertal legte dagegen mit Erfolg Beschwerde ein. Bekanntlich hatte die sogenannte „Scharia-Polizei“ im September 2014 in Wuppertal für große Aufregung gesorgt, als die salafistischen Extremisten mit orangenen Warnwesten in Wuppertal junge Muslime aufforderten, nach ihrer Auslegung des Korans zu leben. Auf den orangenen Westen prangerte gar der Schriftzug „SHARIAH POLICE“.

Initiator der salafistischen Aktion soll der gefährliche extremistische Prediger Sven Lau sein. Gegen Lau hat mittlerweile die Bundesanwaltschaft Anklage erhoben. Er soll in vier Fällen eine ausländische terroristische Vereinigungen unterstützt haben.

PRO NRW begrüßt jedenfalls ausdrücklich, daß die Mitglieder der gefährlichen „Scharia-Polizei“ sich nun vor Gericht für ihre Taten zu verantworten haben. Es kann nicht hingenommen werden, daß islamische Bürgerwehren versuchen, ihre mittelalterliche Rechtsordnung in Deutschland durchzusetzen.

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