Polit-Posse bei Pro Köln
Aktuelles, Landesweit, Top-Themen / Montag, 22.August.2016

Polit-Posse bei Pro Köln

Immer mehr interessierte Zeitgenossen fragen sich, warum man so lange nichts von der einstmals so umtriebigen Bürgerbewegung Pro Köln hört.

Die Öffentlichkeitsarbeit ist ziemlich eingeschlafen. Auf der vereinseigenen Internetseite erscheinen im Gegensatz zur Vergangenheit nur noch sehr unregelmäßig und in großem zeitlichem Abstand Artikel. Selbst die große Erdogan-Demonstration am 31.07.2016 in Köln hat die ehemalige Speerspitze der Islamkritik glatt verschlafen. Man beschäftigt sich stattdessen lieber mit völlig unnötigen vereinsinternen Auseinandersetzungen. Am Wochenende meldete sich der ansonsten immer inaktiver werdende Verein mit einer Eilmeldung zurück und erklärt, daß man den Vereinsgründer und heutigen PRO-NRW Parteivorsitzenden Markus Beisicht wegen seiner Mitwirkung an einer freiheitlichen Protestdemonstration gegen den islamistischen Autokraten vom Bosporus am 31. Juli ohne jede Anhörung aus dem Verein ausgeschlossen habe. Es steht also wahrlich nicht gut um Pro Köln. Häme ist zwar angesichts dieses traurigen Zustandes der früher nach außen sehr durchschlagskräftigen Organisation nicht angebracht, wohl aber grundsätzliche Kritik.

thorstenZu den Ereignissen bei pro Köln erklärt der PRO-NRW-Landesgeschäftsführer Thorsten Crämer:

„Wie tief kann man eigentlich noch sinken? Nicht nur, daß die heutzutage von einem ganz „warmherzigen“ Vertreter geführte, zunehmend ins Sektiererische abgleitende und in einem selbstverordneten Winterschlaf dahindämmernde Kölner Truppe es fertiggebracht hat, dem ekelhaften Aufmarsch zehntausender Osmanen in der eigenen Stadt nichts außer ein paar genauso warmen Worten entgegenzustellen, und sich nicht an der patriotischen Gegendemonstration beteiligt hat: Nun diffamiert sie auch noch im Jargon der Lügenpresse jene aufrechten Patrioten, die ihre ureigenste Aufgabe als Stimme der einheimischen Bevölkerung Kölns übernommen haben, während die Herren Gabel, Wiener und Co. feige zu Hause saßen. Als Sahnehäubchen will pro Köln nun auch noch auf fragwürdigste Weise seinen Gründer ausschließen, ohne den diese Herrschaften wohl allesamt nichts zustande gebracht hätten. Ein politischer Offenbarungseid kann kaum signifikanter ausfallen, am Ende steht für diejenigen, die leichtfertigerweise wegen vergleichsweiser Belanglosigkeiten den letztjährigen Streit in der PRO-Bewegung vom Zaun gebrochen haben, der Abflug ins politische Nirwana.“

Wir können nur den Bekundungen der langjährigen engen Vertrauten des Vereinsgründers und Pro Köln-Ratsfrau Wolter beipflichten, die am Wochenende äußerte, daß die Spaltung zwischen Pro Köln und PRO NRW allen Beteiligten massiv geschadet und im Endeffekt nur dem politischen Gegner genutzt habe.

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