Opladen: Messerstecherei in Asylbewerberunterkunft in der Sandstraße
Aktuelles, Regional, Top-Themen / Montag, 18.April.2016

Opladen: Messerstecherei in Asylbewerberunterkunft in der Sandstraße

Der stets politisch korrekte Leverkusener Sozialdezernent Markus Märtens (CDU) hatte bekanntlich noch vor Wochen vollmundig erklärt, dass Auseinandersetzungen zwischen Asylbewerbern in Leverkusen dank der hervorragenden Willkommenskultur praktisch unmöglich wären.

Beispielfoto.

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Die Realität sieht leider anders aus. Gestern wurde ein Asylbewerber in der kommunalen Asylbewerber-unterkunft in der Sandstraße in Opladen lebensgefährlich verletzt. Am Sonntag gegen 13:00 Uhr wurden Polizeibeamte erstmalig zu einem ausufernden Streit zwischen Asylbewerbern in die Sandstraße gerufen. Hier soll ein 29-jähriger Asylbewerber zusammen mit einem 27-jährigen Asylbewerber aufgrund eines heftigen Streits einen Mitbewohner mit einem Messer bedroht haben.Die Polizisten trennten die Parteien und durchsuchten die Zimmer der Asylbewerber. Es wurde dann eine Strafanzeige gefertigt und die Streitparteien zogen sich daraufhin auf ihre Zimmer zurück. Gegen 14:00 Uhr erhielt die Polizei einen weiteren Notruf. Der Streit zwischen den Asylbewerbern war erneut eskaliert. Der 29-jährige Asylbewerber war von seinem Widersacher durch massive Gewalteinwirkung gegen den Kopf lebensgefährlich verletzt. Rettungskräfte brachten den 29-Jährigen ins Krankenhaus. Der Tatverdächtige wurde noch am Tatort festgenommen. Die Staatsanwaltschaft hat jedoch bislang nicht entschieden, ob gegen den Tatverdächtigen ein Haftbefehl beantragt werden soll. Immerhin hat die Polizei zwischenzeitlich eine Mordkommission eingerichtet.

Zur gestrigen Gewalttat in der Asylbewerberunterkunft in der Sandstraße erklärt der PRO NRW-Parteivorsitzende Markus Beisicht:

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„Offensichtlich verhindert die Leverkusener Willkommenskultur trotz der vollmundigen Aussagen von Markus Märtens nicht Gewalttaten zwischen Asylbewerbern untereinander. Der Asyl-Tsunami hat dafür gesorgt, dass mittlerweile selbst in Opladen ähnliche gewalttätige Konflikte unter den Asylbewerbern untereinander ausgetragen werden. Gewalttätige Asylbewerber haben ihr Aufenthaltsrecht in der Bundesrepublik ein für alle Male verwirkt und gehören schnellstmöglich nach ihrer Verurteilung abgeschoben. Markus Märtens und andere kritiklose Verfechter der Leverkusener Willkommenskultur sollten ihr teilweise verhängnisvolles Handeln mal hinterfragen.

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