Aktuelles / Donnerstag, 25.August.2016

Interview mit dem PRO NRW-Parteivorsitzenden Markus Beisicht zur anstehenden Großdemonstration in Köln

Beisicht sagtHerr Beisicht, am 4. September soll um 14 Uhr am Kölner Hauptbahnhof ein weiterer Versuch gestartet werden, eine friedliche patriotische Kundgebung mit anschließendem Demo-Umzug durch die Kölner Innenstadt durchzuführen. Klappt dieser zweite Versuch oder wird erneut die Polizeiführung im Zusammenspiel mit Linksextremisten und Provokateuren den Demo-Zug verhindern können?

Seit den von mir organisierten Demonstrationen gegen den damaligen Bau der Kölner Großmoschee in Köln-Ehrenfeld, aber auch seit den von uns durchgeführten beiden großen Antiislamkongressen von Köln wissen wir, dass es in Köln nicht einfach ist, das Grundrecht auf Versammlungs- und Meinungsfreiheit durchzusetzen. Am 31. Juli hat sich die Polizei dreist über getroffene Gerichtsentscheidungen wegen einer angeblich neuen Lage hinweggesetzt. Wir werden diesmal noch besser vorbereitet sein und gehen davon aus, dass es auch in Köln am 4. September möglich sein wird, dass friedliche freiheitliche und patriotische Versammlungsteilnehmer demonstrieren können. Sollten erneut, unter welchen Vorwänden auch immer, unsere Grundrechte außer Kraft gesetzt werden, so werden wir kurzfristig weitere Demonstrationen in Köln anmelden. Es kann nicht hingenommen werden, dass linksextreme Kurden, extremistische Erdogan-Anhänger, aber auch gewaltbereite linksextreme Autonome problemlos in Köln für ihre Anliegen auf die Straße gehen können, währenddessen völlig friedliche rechte Kundgebungen mit fragwürdigen Begründungen aufgelöst oder gar untersagt werden. Jeder Demokrat ist am 4. September gefordert, mit uns friedlich für die Verteidigung unserer Grundrechte zu demonstrieren.

Auch aus Teilen des eigenen Spektrums gibt es Kritik. So fordert eine lokale Gruppe die Bürger auf, am 4. September Köln zu meiden, da angeblich ein Schaulaufen von Extremisten stattfinden würde. Wie bewerten Sie solche Stellungnahmen?

Deutschland ist ein freies Land. Jedem steht es frei, seine Meinung zu äußern. Bei unserer Kundgebung geht es sicher nicht darum, irgendeinen Krawall zu erzeugen. Dazu ist die Situation viel zu ernst! Die Blockwarte der Political Correctness versuchen, kritischen Bürgern legitime durch unser Grundgesetz geschützte Grundrechte zu rauben. Es geht vorliegend um unsere Freiheit und unsere Grundrechte. Wir dürfen nicht zulassen, dass im angeblich so liberalen Köln Grundrechte für Patrioten dreist außer Kraft gesetzt werden. Heute sollen wir nicht mehr demonstrieren dürfen. Morgen werden es andere freiheitliche Gruppierungen sein. Und übermorgen darf dann möglicherweise überhaupt nicht mehr gegen Überfremdung, die schleichende Islamisierung unserer Städte und für die Bewahrung unserer Identität demonstriert werden. Wir müssen also den Anfängen wehren.

Wie läuft die Mobilisierung zur Demonstration?

Die Mobilisierung läuft über verschiedene Kanäle hervorragend. Wir werden selbst unter diesen widrigen Umständen hoffentlich noch mehr Mitstreiterinnen und Mitstreiter mobilisieren können als am 31. Juli. Wir brauchen aber noch jede Menge weitere Bürger mit Zivilcourage, die mit uns am 4. September durch Köln demonstrieren wollen.

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