Aktuelles / Donnerstag, 5.November.2015

NRW hat bislang 7.400 unbegleitete jugendliche Asylbewerber aufgenommen

Gestern erläuterte die NRW-Familienministerin Christina Kampmann (SPD) ganz erfreut, dass derzeit rund 7.400 unbegleitete Kinder und Jugendliche in NRW um Aufnahme gebeten hätten.

Allein in Dortmund sind es 1.100 Betroffene, in Köln 900, in Aachen 600 und jeweils 300 in Düsseldorf und Wuppertal. Nunmehr müssen alle 186 Jugendämter in NRW ab sofort unbegleitete jugendliche Asylbewerber aufnehmen. Die Aufnahmequote soll sich nach der jeweiligen Einwohnerzahl im Jugendamtsbezirk richten.

Das Gros der Unbegleiteten ist zwischen 16 und 18 Jahre alt, stark vertreten ist aber auch die Gruppe der 14- bis 15-Jährigen. Ein Hauptherkunftsland ist Eritrea. Das Land erstattet den Jugendämtern sämtliche Kosten für die Versorgung der jungen Asylbewerber.

Außerdem sollen die Jugendämter eine Pauschale für Verwaltungsaufwendungen in Höhe von 3.100 Euro pro Jahr und Fall bekommen. Es kommen also weitere immense Zahlungen auf die nordrhein-westfälischen Steuerzahler zu.

Die Jugendämter können sich aufgrund des Asyl-Tsunamis kaum mehr um einheimische Jugendliche aus sozial schwachen Familien kümmern. Dies ist offenbar der Preis für unsere von den Altparteien verordnete grenzenlose Willkommenskultur.

Der Steuerzahler wird es schon irgendwie richten!

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