NRW-Grundschulen senden SOS
Aktuelles, Landesweit, Top-Themen / Donnerstag, 16.Juni.2016

NRW-Grundschulen senden SOS

Bildquelle: PAZÜberall in Nordrhein-Westfalen brechen derzeit Unterrichtskonzepte im Grundschulen-Bereich unter der Last des ausufernden Förderbedarfs für Flüchtlings-, Migranten- und Inklusionskinder zusammen.

So sind derzeit an unseren Grundschulen wegen Personalmangels nur zwei Stunden Förderunterricht pro Tag für Kinder von Asylbewerbern vorgesehen. Den Rest des Unterrichts verbringen diese in Regelklassen, wo sie zumeist völlig überfordert sind. Die allermeisten von ihnen können keine lateinischen Schriftzeichen lesen, sprechen so gut wie gar kein Deutsch und haben ganz erhebliche Konzentrationsstörungen.

Wie sich solche Zustände auf das Lernniveau einer ganzen Grundschulklasse auswirken, dürfte sich jeder bei ein wenig Phantasie vorstellen können. Das Leistungsniveau sinkt rapide. In der Vergangenheit hatten viele NRW-Grundschulen schon vor dem Asyl-Tsunami von 2015 große Schwierigkeiten, die sprachlichen Defizite von Kindern mit Migrationshintergrund einigermaßen auszugleichen. Dann wurde mit den neuen politisch korrekten Inklusionsregeln weiterer Förderbedarf geschaffen, um jetzt mit den sogenannten Flüchtlingskindern endgültig den Rahmen des Verträglichen zu sprengen. Es bewahrheitet sich wieder einmal mehr, dass gut gemeint noch längst nicht gut gemacht bedeutet.

Die völlig unverantwortliche politisch korrekte Gesinnungsethik, die zu solchen desaströsen Ergebnissen in den NRW-Grundschulen geführt hat, muss dringend ersetzt werden durch eine Verantwortungsethik, die die Folgen ihres Handelns im Blick behält. Wir brauchen dringend einen radikalen Kurswechsel, um unsere NRW-Grundschulen noch einigermaßen leistungsfähig zu erhalten.

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