No-Go-Area in Dortmund
Aktuelles, Regional, Top-Themen / Mittwoch, 5.Oktober.2016

No-Go-Area in Dortmund

Ein gewalttätiger Mob von rund 100 Südländern hat in Dortmund zwei Polizeibeamte eingekreist und bedroht. Zunächst hatte ein 24 Jahre alter Rumäne dreist ein Trinkpäckchen gegen einen Streifenwagen geworfen. Zwei Zivilbeamte hatten den Vorfall beobachtet und forderten den Rumänen dann auf, sich auszuweisen. Statt der Aufforderung der Polizei Folge zu leisten, begann der Migrant die Polizisten zu beleidigen. Umstehende Passanten, zumeist mit Migrationshintergrund, hatten dies mitbekommen und bildeten einen Kreis von ca. 100 Personen um die beiden Polizisten herum. Der Rumäne hetzte die Menschenmenge dann gegen die Beamten auf, so dass die Stimmung immer aggressiver wurde. Als die Beamten dann versuchten, den rumänischen Randalierer in ihr Dienstfahrzeug zu setzen, griff laut Polizei seine 25 Jahre alte Ehefrau in das Geschehen ein und versuchte, ihren Mann aus dem Dienstfahrzeug zu befreien. Unter dem Applaus der ganzen Gruppe warf dann ein Unbekannter eine Flasche auf das Polizeifahrzeug, wodurch dieses beschädigt wurde. Die gesamte bedrohliche Szenerie dauerte einige Minuten an. Die Menge löste sich erst dann auf, als weitere Einsatzwagen sich mit Martinshorn ihr näherten. Später wurde der 24-jährige Rumäne auf die Polizeiwache gebracht. Ein Haftbefehl wurde nicht erlassen. Gegen ihn wird nun wegen Widerstands und Sachbeschädigung ermittelt, gegen seine Frau wegen versuchter Gefangenenbefreiung.

Zu den skandalösen Vorfällen von Dortmund erklärt die Essener Ratsfrau Christine Öllig:

tina-2Offensichtlich bilden sich in den Ruhrgebietsstädten immer mehr rechtsfreie Räume. Es kann nicht länger hingenommen werden, dass in Problemstadtteilen des Rhein- und des Ruhrgebiets mit einem hohen Zuwandererpotential No-Go-Areas selbst für Polizeibeamte entstehen. Es ist ein offenes Geheimnis, dass in Duisburg, Dortmund und Essen kriminelle Gruppen durch gezielte Einschüchterungen polizeiliche Maßnahmen verhindern wollen. Polizisten berichten von gefährlichen Situationen, in bestimmten Gegenden wie Duisburg-Marxloh würden sie nur in Mannschaftsstärke ausrücken. Der jüngste Vorfall von Dortmund zeigt, dass der Polizei kaum mehr Respekt und Akzeptanz entgegengebracht wird. PRO NRW fordert daher für alle Problemviertel, insbesondere im Ruhrgebiet, eine höhere Polizeipräsenz, um so für Sicherheit und Ordnung zu sorgen. Rechtsfreie Räume im Herzen des Ruhrgebiets können und dürfen nicht geduldet werden!“

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