Aktuelles, Landesweit, Regional / Montag, 28.November.2016

Mogelpackung NRW-AfD!

keine-alternativeDie Bürger blicken mit großen Hoffnungen auf die anstehende NRW-Landtagswahl und meinen, mit der Wahl der nordrhein-westfälischen AfD eine seriöse freiheitliche und überfremdungskritische Blattform im NRW-Landtag zu verankern. Wenn man sich jedoch mit dem Phänomen AfD einmal etwas näher befasst, so kommen einem durchaus Zweifel, ob ausgerechnet diese Partei, deren Spitzenfunktionäre seit Jahren im öffentlich-rechtlichen Rundfunk – aus welchen Gründen auch immer – von einer Talkshow in die andere Talkshow gereicht werden, dem Wählerauftrag gerecht werden kann.

In den NRW-Kommunalparlamenten fällt die Partei kaum auf und hat auch in vielen Kommunen die verhängnisvolle Asylpolitik mit durchgewunken. Der jüngste NRW-Landesparteitag von diesem Wochenende zeigte eine völlig zerstrittene Partei, deren Funktionären es offenbar primär darum geht, in den nächsten fünf Jahren die eigene soziale Frage auf Kosten der nordrhein-westfälischen Steuerzahler zu lösen.

Intrigen, Beschimpfungen, Ausschlussverfahren zeichnen derzeit die NRW-AfD aus. So möchte der Landesvorsitzende z. B. einen Aachener Ratsherrn ausschließen, weil dieser mit einem ehemaligen stellvertretenden PRO-NRW-Parteivorsitzenden eine konservative Ratsgruppe gegründet hat. Zugleich lässt dieser Landesvorsitzende aber Anzeigen im rechten Nachrichtenmagazin „Zuerst!“ schalten, um Rechtswähler zu binden. Besonders glaubwürdig ist eine solche Vorgehensweise sicher nicht.

Vielfach redet die AfD in den nordrhein-westfälischen Kommunalparlamenten nicht anders als die verbrauchten „etablierten“ Parteien. In vielen Landtagen, gerade im Westen der Republik, ist dies sogar noch deutlich ausgeprägter. So attackiert derzeit der AfD-Fraktionsvorsitzende von Rheinland-Pfalz, Uwe Junge, Überlegungen der etablierten Parteien, abgelehnte Asylbewerber wieder nach Afghanistan zurückzuschicken.

Anderen Patrioten, die vor dem Asylmissbrauch, vor der drohenden Überfremdung und vor der schleichenden Islamisierung unseres Landes bereits seit über zehn oder mehr Jahren warnen, wird selbst der bloße Besuch von AfD-Veranstaltungen dreist untersagt. Wer braucht eine solche „Alternative“? Es ist daher gut möglich, dass die Erwartungen vieler Bürger auf eine Politikwende durch die AfD, zumindest in NRW, nicht erfüllt werden.

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