Markus Beisicht: Bravo Herr Gerlich!
Aktuelles, Regional, Top-Themen / Freitag, 23.Dezember.2016

Markus Beisicht: Bravo Herr Gerlich!

Der frühere Geschäftsführer der städtischen Technischen Betrieben in Leverkusen (TBL) hat in einem Brandbrief massiv die Flüchtlingspolitik der Altpartien kritisiert und der SPD mit Austritt gedroht.

Reinhard Gerlich schrieb an den SPD-Vorsitzenden Gabriel unter anderem folgendes:

„Der Aufruf der Bundeskanzlerin, allen Asyl zu gewähren, und die Aussage, dass Asyl keine Obergrenzen kennt, war in meinen Augen die schlimmste Fehlentscheidung der letzten Jahre“. Weiter meint Gerlich: „Was die Bundeskanzlerin aber ausgelöst habe, sei eine Einladung an den Rest der Welt gewesen, nach Deutschland zu kommen. Was Merkel mit ihrem „Wir schaffen das“ erreiche, sei lediglich: „Wir schaffen es, unseren Sozialstaat zu ruinieren“.

Zugleich kritisierte Gerlich auch den SPD-Justizminister Heiko Maas scharf: „Sein Wettern gegen Pegida habe eine Atmosphäre geschaffen, in der jedes Wort gegen Flüchtlinge dazu führe, dass man als rechtsradikal eingestuft werde“. Gerlich beendete seinen Brandbrief mit den Worten: „Ich konnte mich zuletzt immer weniger mit den politischen Maßnahmen der SPDidentifizieren, so dass ich zu meinem Bedauern schweren Herzens darüber nachdenke, aus der SPD auszutreten.“ Auch der politische Gegenspieler von Gerlich, der abgewählte Leverkusener Oberbürgermeister Buchhorn, kritisierte nach seiner Abwahl dieverfehlte Asylpolitik der Altparteien und hat deswegen die CDU in diesem Jahr verlassen. Er erklärte: „Die Menschen, auch in Leverkusen, fühlen sich von den dunkelhäutigen Zuwanderern bedroht und in ihrer Existenz auf Dauer beeinträchtigt“.

Zum Brandbrief des Ex-TBL-Chefs Gerlich erklärt der PRO NRW-Parteivorsitzende Markus Beisicht:

„Gerlich trifft den Nagel auf den Kopf und kritisiert völlig zu Recht die verhängnisvolle Asylpolitik der verbrauchten Altparteien. Ich würde es sehr begrüßen, wenn der honorige pensionierte Verwaltungsbeamte nunmehr endgültig der abgewirtschafteten SPD die rote Karte zeigen würde. Wenn er eine neue politische Heimat sucht, kann er jederzeit bei uns politisches Asyl finden.

Auch der abgewählte Oberbürgermeister Buchhorn verdient insoweit Respekt, dass er wegen der verhängnisvollen Flüchtlingspolitik Angela Merkels aus der CDU ausgetreten ist. Die Altparteien haben fertig!“

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