Regional / Dienstag, 29.September.2015

Leverkusen: Sozialdezernenten Mertens (CDU) total überfordert

Gestern, am 28. September 2015, tagte der Sozialausschuss in Leverkusen im Ratssaal. Der Sozialdezernent Markus Mertens (CDU) sollte einen Bericht zur Asylkrise kundtun. Der sichtlich überforderte Mertens musste kleinlaut eingestehen, dass Leverkusen bis zum Jahresende mit 3.500 Asylbewerbern rechnen müsse.

Im Februar erklärte Mertens noch, dass höchstens 400 Asylbewerber in diesem Jahr nach Leverkusen kommen würden. Auf kritische Nachfragen reagierte er ziemlich unwirsch. So konnte er nicht angeben, wie viele von den 3.500 Asylbewerbern mittlerweile ausreisepflichtig und nicht abgeschoben worden sind.

Besonders peinlich wurde es, als Mertens versuchte, eine Frage des PRO-NRW-Ratsherrn Markus Beisicht zu beantworten. Dieser hatte ihn gefragt, ob die Stadtverwaltung sich Gedanken gemacht habe, Auseinandersetzungen unter Asylbewerbern – wie unlängst in Calden und weiteren Städten – in Leverkusen zu unterbinden.
Mertens meinte daraufhin, dass solche Auseinandersetzungen undenkbar seien, da es in der Stadt eine gelungene Willkommenskultur geben würde.

Rechtsanwalt Markus Beisicht

Zum peinlichen Auftritt des Sozialdezernenten Markus Mertens erklärt der PRO-NRW-Parteivorsitzende und Rechtsanwalt Markus Beisicht:

„Gestern wurde erneut offenkundig, dass Markus Mertens für das Amt des Sozialdezernenten die falsche Wahl war und auch weiterhin ist. Er verfügt zwar offensichtlich über das richtige Parteibuch, aber diese Eigenschaft reicht bei weitem nicht aus, Leverkusen erfolgreich durch die Asylkrise zu führen.

Dieser Sozialdezernent verwaltet den Asylmissbrauch und verhindert dringend notwendige Abschiebungen. Solche Verwaltungsbeamte sind mit schuldig, dass die Asylkrise in Deutschland völlig aus dem Ruder geraten ist. Er sollte schnellstmöglich wegen offensichtlicher Überforderung abtreten!“

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