Aktuelles / Donnerstag, 30.März.2017

Leverkusen: PRO NRW lehnt neunstöckiges Torhaus am Bahnhof Opladen entschieden ab!

Torhaus Opladen (Entwurf)

Einige Opladener Kommunalpolitiker aus den Dunstkreis von Opladen Plus unter Federführung eines umstrittenen Opladener Gemüsehändlers möchten Opladen trotz der schwierigen Finanzlage der Stadt Leverkusen mit einem überdimensionierten neunstöckigen Torhaus „beglücken“.

PRO NRW lehnt jedoch entsprechende Forderungen nach dem Bau eines solchen Hauses am Opladener Bahnhof entschieden ab. Auch ist das Torhaus als Zugang zur Bahnhofsbrücke sicher kein geeigneter Verwaltungsstandort. PRO NRW favorisiert den Vorschlag, dass dort ein Hotel gebaut werden soll, für das es bekanntlich bereits mehrere Interessenten gibt. Für Bahn- und Busreisende könnte es dann im Erdgeschoss ein größeres Café geben.

Hierzu erklärt der PRO-NRW Parteivorsitzende und Opladener Bezirksvertreter Markus Beisicht:

Bezirksverteter Markus Beisicht (PRO NRW)

„Wir wenden uns entschieden gegen die Pläne eines neunstöckigen Protzbaus am Opladener Bahnhof. Statt eines solchen Mega-Torhauses, das mit bis zu 30 Millionen Euro aus städtischen Mitteln finanziert werden müsste, die der Haushalt gar nicht hergeben kann, können bei einem eventuellen Hotelbau die Baukosten von privaten Investoren gestemmt werden. In keinem Fall darf am Opladener Bahnhof ein neunstöckiges Torhaus als Verwaltungsstandort errichtet werden.

Im Umfeld des Bahnhofes und auf der Bahnhofstraße setzen wir uns zudem für die Errichtung von Überwachungskameras ein, damit es in Opladen wieder etwas sicherer wird. Schon lange fordere ich, dass sich die Stadt dafür einsetzen soll, mit einer Videoüberwachung am Bahnhof Opladen für mehr Sicherheit zu sorgen und damit auch die mutwilligen Zerstörungen einzudämmen. Aus Gesprächen mit zahlreichen Zugreisenden weiß ich, dass viele Bürger den Opladener Bahnhof mit der neuen Bahnhofsbrücke als Angstraum wahrnehmen. Folglich sollten sowohl Aufzüge als auch Bahnsteige mit Kameras bestückt werden. Wir brauchen daher möglichst zeitnah Videoüberwachungsmaßnahmen auf dem Opladener Bahnhof.“

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