Leverkusen: Kriminelle Umtriebe in Asylbewerberunterkunft
Aktuelles, Regional, Top-Themen / Donnerstag, 22.September.2016

Leverkusen: Kriminelle Umtriebe in Asylbewerberunterkunft

Die Stadt Leverkusen hat die vorzeitige Schließung der Asylbewerberunterkunft in der Auermühle verkündet. Nun kommen langsam die Hintergründe ans Tageslicht, welche dazu geführt haben, daß die Unterkunft dreieinhalb Monate vor dem ursprünglich vorgesehenen Termin geräumt wurde.

Mehrere Insassen sollen an gewerbsmäßigen Diebstählen beteiligt gewesen sein. Vornehmlich soll es sich um gewerbsmäßige Ladendiebstähle gehandelt haben, wobei es hauptsächlich um Markensportbekleidung sowie um Markenturnschuhe gegangen soll. Bei den asylsuchenden Tätern soll es sich um junge Männer aus Nordafrika handeln, die allesamt Merkels Einladung in die Bundesrepublik angenommen haben.

Pikanterweise sollen sich auch Mitarbeiter der Sicherheitsfirma, die für die Betreuung der Unterkunft in Schlebusch zuständig waren, an den kriminellen Machenschaften beteiligt haben. Die Vorwürfe führten bereits zu einem größeren Polizeieinsatz an der Auermühle. Ausgangspunkt der Erkenntnisse der örtlichen Polizei sind offensichtlich Angaben eines 22-jährigen marokkanischen Merkelgastes. Dieser hat seine Mitbewohner erheblich belastet und Beschuldigungen gegen Sicherheitsleute vorgebracht, daß diese gar  die Drahtzieher der gewerbsmäßigen Ladendiebstähle gewesen sein sollen.

Daneben soll es in der Unterkunft auch ganz erhebliche Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz gegeben haben. Bei der Polizeirazzia in dem Objekt wurde zudem mutmaßliches Diebesgut wie Sportbekleidung und Turnschuhe sowie Cannabis sichergestellt. Der 22-jährige marokkanische Kronzeuge soll es im übrigen trotz seiner verhältnismäßig geringen Aufenthaltsdauer in Deutschland bereits auf eine stattliche Anzahl an Vorstrafen gebracht haben. Er soll überregional bei Diebstählen erwischt worden sein. In der Vergangenheit sei er dem Haftrichter vorgeführt, aber dann sofort wieder auf freien Fuß gesetzt worden.

kutzner1-150x150Zuletzt sollen in der Unterkunft in Schlebusch rund 80 Asylsuchende gelebt haben, die nach der Schließung nun in eine Einrichtung in der Görresstraße verlegt wurden. Die Anwohner an der Görresstraße werden sich sicher über die neuen Nachbarn im Zuge der Leverkusener „Willkommenskultur“ freuen.

Zu den Vorfällen um die Auermühle erklärt die PRO-NRW-Kreisvorsitzende, Ratsfrau Susanne Kutzner:

„Ich bin erschüttert über den kriminellen Sumpf in der Asylbewerberunterkunft in der Auermühle. Ich fordere vom zuständigen Sozialdezernenten eine detaillierte Auskunft über die tatsächlichen Zustände in dieser zwischenzeitlich stillgelegten Asylbewerberunterkunft. Wenn Asylsuchende ihr Gastrecht durch Straftaten mißbrauchen, dürften sie ja ihre Aufenthaltsberechtigung in der Bundesrepublik verwirkt haben. Daneben erwarte ich von den Behörden Aufklärung über die Personen, die nunmehr in die Görresstraße verlegt worden sind. Handelt es sich hierbei auch um Personen, denen gewerbsmäßige Diebstähle vorgeworfen werden? Schließlich erwarte ich Aufklärung darüber, ob die Sicherheitsfirma, die für die Betreuung der Unterkunft zuständig war, tatsächlich in die kriminellen Machenschaften der Asylsuchenden verwickelt worden ist. Wieder einmal zeigt sich, daß viele Asylsuchende in Leverkusen sich offensichtlich weder an Recht und Gesetz noch an unsere Spielregeln halten wollen.“

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