Langjähriger Kampf vom PRO NRW in Bonn wird endlich belohnt.
Aktuelles, Landesweit, Top-Themen / Dienstag, 30.August.2016

Langjähriger Kampf vom PRO NRW in Bonn wird endlich belohnt.

npspicturenps39344190Zum Jahresende will Saudi-Arabien die umstrittene radikale König-Fahd-Akademie in Bonn schließen. Nach den Ereignissen am 11. September 2001 und New York und Washington geriet die König-Fahd-Akademie in den Verdacht, der al-Qaida nahezustehen und Sammelpunkt von Islamisten zu sein. 2003 wurde bekannt, dass beim Freitagsgebet in der Moschee der Akademie zum „Heiligen Krieg“ gegen Nichtmuslime aufgerufen worden war. In dort verbreiteten Schulbüchern wurde der „Kampf gegen Ungläubige“ regelrecht verherrlicht. Anlässlich einer Protestkundgebung von PRO NRW im Jahre 2012 unmittelbar vor der König-Fahd-Akademie kam es durch Salafisten zu schlimmen Ausschreitungen mit mehreren schwerverletzten Polizeibeamten. Die König-Fahd-Akademie wurde von der Schulbehörde als Privatschule genehmigt, die nur Kindern aus Familien offenstehen sollte, die sich lediglich übergangsweise in Deutschland aufhielten. Später wurde jedoch bekannt, dass die Schule verstärkt auch Kinder permanent in Deutschland ansässiger Muslime aufgenommen hat.

PRO NRW in der Vergangenheit mehrfach auch mit Demonstrationen die Schließung des Schulbetriebs an der König-Fahd-Akademie gefordert. Der langjährige Protest war nun endgültig erfolgreich. Die König-Fahd-Akademie in Bonn wird zum Jahresende geschlossen.

Zur angekündigten Schließung der König-Fahd-Akademie in Bonn erklärt der PRO NRW-Parteivorsitzende Rechtsanwalt Markus Beisicht:

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„Im Jahre 1994 wurde die König-Fahd-Akademie Bonn-Bad Godesberg auf saudischem Grundeigentum gegründet, wobei König Fahd aus seinem Privatvermögen rund 15 Millionen Euro aufgewendet haben soll. Schon bald danach stand die umstrittene Akademie in Verdacht, Anziehungspunkt und Lehranstalt islamischer Extremisten zu sein. Trotz immer wiederkehrender Skandale brachten die deutschen Behörden ganz politisch korrekt nicht den Mut auf, den Schulbetrieb dort zu untersagen. Das Auswärtige Amt legte bereits im Jahr 2003 dem damaligen Kölner Regierungspräsidenten Roters (SPD) nahe, diese Schule nicht zu schließen, da es sonst negative Reaktionen aus Saudi-Arabien gebe. Nun lässt Saudi-Arabien selbst zum Jahresende die umstrittene Schule schließen. Die Verantwortlichen sind offenbar der Meinung, dass der Islam immer mehr Raum in Deutschland gewinnt und dabei ist, sich zu verfestigen, so dass man sich die Ausgaben für eine spezielle Islamschule wohl einsparen kann.“

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