Aktuelles, Regional / Dienstag, 22.November.2016

Köln: Rat beschließt fünf neue Asylheimstandorte

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Bild: pi-news.net

Der Kölner Rat hat in der letzten Woche fünf neue Asylheimstandorte mit einer Aufnahmekapazität bis zu 400 Plätzen mit großer Mehrheit beschlossen. Drei weitere sollen noch folgen. Auffallend ist, dass gutbürgerliche Stadtteile wieder einmal vom Zuzug von Asylsuchenden verschont bleiben.

Die fünf neuen, vom Kölner Stadtrat nunmehr abgesegneten Standorte befinden sich in den Stadtbezirken Mülheim, Porz, Chorweiler und Nippes:

  1. Lindweiler Weg, 50739 Köln-Longerich
  2. Am Hafenkamp, 51061 Köln-Flittard
  3. Schlagbaumsweg / Ostmerheimer Straße, 51067 Köln-Holweide
  4. Erbacher Weg, 50767 Köln-Lindweiler
  5. Antoniusstraße / Auf dem Hühnerweg, 51147 Köln-Urbach

Die Anwohner dürfen sich im Zuge der Kölner Willkommenskultur auf neue Nachbarn freuen. Auffallend ist zudem, dass die AfD keinen nennenswerten Widerstand gegen die städtische Asylpolitik leistet. Wieder einmal zeigt sich, dass diese Partei, insbesondere in den nordrhein-westfälischen Kommunalparlamenten, den Ansprüchen ihrer Wähler kaum gerecht wird. Zum Glück für die AfD wird dies, aus welchen Gründen auch immer, von den Medien nicht thematisiert.

PRO NRW hingegen hat insbesondere in Zündorf und Roggendorf, aber auch in Lind, Bürger bei ihrem berechtigten Protest gegen weitere geplante Mega-Asylantenunterkünfte unterstützt. Der Bürgerprotest zeigten mittlerweile die ersten, so dass die weiteren Standorte durch den Kölner Rat noch nicht abgesegnet wurden. Nun soll der Hauptausschuss in den kommenden Monaten über diese weiteren Standorte debattieren.  Es ist also nach wie vor möglich, dass die Bürger auch in Roggendorf, Lind und Zündorf mit weiteren Asylbewerberunterkünften beglückt werden.

PRO NRW wird jedenfalls bei der großen Demonstration am 7. Januar 2017 in der Kölner Innenstadt auch die verfehlte städtische Asylpolitik zum Thema machen. Köln braucht keine weiteren Mega-Asylantenunterkünfte. Stattdessen sollten sich die Behörden mit dem nötigen Nachdruck darum kümmern, dass abgelehnte Asylbewerber endlich in ihre Heimatländer abgeschoben werden können.

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