Aktuelles, Landesweit / Dienstag, 2.August.2016

Köln: Märchenstunde der Lügenpresse

(c) Fotolia / Stauke

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Selten wurde von vielen Medienorganen eine solch dreiste Desinformationskampagne gefahren, wie in der Berichterstattung um die Demonstration gegen den islamistischen Autokraten vom Bosporus am vergangenen Sonntag.

Es wurde wahrheitswidrig berichtet, unsere Teilnehmer seien angetrunken gewesen. Weiter wurde behauptet, die friedliche Veranstaltung sei eine Ansammlung gewaltbereiter besoffener Hooligans gewesen. Ebenso abenteuerlich die Behauptung, die Veranstalter hätten aus eigenem Entschluß den Demo-Umzug durch die Kölner Innenstadt abgesagt. Die Wirklichkeit sah natürlich ganz anders aus. Es befanden zeitweilig fast 500 Teilnehmer auf dem Bahnhofsvorplatz. Darunter waren PEGIDA-Anhänger, Mitglieder und Funktionäre von PRO NRW, Aktivisten der Republikaner aus Rheinland-Pfalz, einige AfDler aus NRW, Aktivisten des Bündnisses „Essen gegen den Politikwahnsinn“, viele junge Aktivisten aus dem Ruhrgebiet, insbesondere aus Dortmund, Aktivisten von der Identitären Aktion, Angehörige anderer Parteien, viele parteiungebundene Menschen mit Zivilcourage.

Selbstverständlich war von den Demo-Teilnehmern niemand erkennbar angetrunken oder gar alkoholbedingt aggressiv, daß dergleichen ein polizeiliches Eingreifen nur im Ansatz gerechtfertigt hätte. Versammlungsleiterin Ester Seitz hatte eindringlich auf das bestehende Alkoholverbot hingewiesen.

Die Kundgebungsteilnehmer haben sich auf dem Bahnhofsvorplatz überhaupt nichts zuschulden kommen lassen. Sie haben völlig diszipliniert an der mehrere Stunden andauernden Kundgebung mit diversen Rednern auf dem Bahnhofsvorplatz teilgenommen. Inakzeptabel war hingegen das Verhalten der Kölner Polizei, der es von Anfang an ausschließlich darum ging, den gerichtlich bestätigten Demo-Umzug durch die Kölner Innenstadt unter allen Umständen zu verhindern. Auffallend war hierbei das Zusammenwirken von einigen Medien mit der Kölner Polizei. So verkündeten die Kölner Lokalmedien unter Berufung auf die Polizei bereits unmittelbar nach Eröffnung der Versammlung, daß die Veranstalter auf den Demo-Umzug aus freien Stücken verzichtet hätten. Einen solchen freiwilligen Verzicht auf die juristisch durchgesetzte Demo-Route hat es in Wirklichkeit zu keinem Zeitpunkt gegeben. Die Demo-Teilnehmer von Köln verdienen unser aller Respekt. Sie haben Zivilcourage gezeigt und sich unter schwierigsten, teilweise schikanösen Rahmenbedingungen auf dem Bahnhofsvorplatz versammelt, um dort grundgesetzlich geschützte Rechte wahrzunehmen. Das ist die Realität. Und diese Realität hat mit der stattgefundenen Berichterstattung über die Kundgebung nicht einmal mehr rudimentär zu tun. Im sogenannten „Kampf gegen Rechts“ ist halt jedes Mittel erlaubt.

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