Aktuelles, Regional / Donnerstag, 21.April.2016

Klüngel und Filz in Essen werden immer unerträglicher

 In Sachen Filz steht mittlerweile Essen nahezu unangefochten an der Spitze einer unschönen Rangliste. Wie bestimmte, den Altparteien nahestehende Personen in Essen überproportional versorgt werden, beweist das Beispiel des Ex-GVE-Chefs Andreas Hillebrand. Er musste seinen Posten wegen des Essener Stadion-Skandals räumen und ist mitverantwortlich für das Fiasko um die Finanzierung des Essener Fußballstadions. Als Dank für sein Fehlverhalten erhält er nun für eine vierjährige Tätigkeit bei der GVE lebenslang eine zusätzliche jährliche Rente von 36.650 Euro. SPD-Genossen lassen halt verdiente Mitstreiter nicht im Regen stehen. Die Luxusrente für den Ex-GVE-Chef wurde dreister Weise auch noch vom ehemaligen Essener OB Reinhard Paß (SPD) abgesegnet. Dieser, wie auch der Kämmerer Klieve, hatten keine Bedenken gegen den Vertrag des Ex-GVE-Chefs. Echte Freunde stehen zueinander!
Zur Luxuspension von Ex-GVE-Chef Andreas Hillebrand erklärt die Essener PRO NRW-Kreisvorsitzende und Ratsfrau Christine Öllig:

tina-neu„Es stellt einen Skandal sondergleichen dar, dass Hillebrand für eine gerade mal vierjährige Tätigkeit bei der GVE nunmehr lebenslang eine zusätzliche Rente von 36.650 Euro bezieht. Regeln und Gesetze werden offenbar in Essen des Öfteren so lange geknetet, bis sie passen. Das Umgehen von Moral und Regeln gilt in Essen offenbar als besonders pfiffig. Beim Helfen kommt es gar nicht darauf an, wer zu welcher etablierten Partei gehört: Die Sieger lassen die Verlierer nicht verkommen, denn unten kann ja bald schon wieder oben sein. Die Essener Bürger müssen die Zeche letztendlich zahlen, während andere Luxuspensionen kassieren. Die verbrauchten Altparteien haben Essen gemeinsam heruntergewirtschaftet. Ihre Vertreter haben oftmals ihr kommunales Mandat als Schlüssel zur Lösung der eigenen sozialen Frage auf Kosten der Steuerzahler missverstanden. Essen braucht dringend einen Politikwechsel jenseits der verbrauchten Altparteien.“

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