In NRW sollen nun Betonpoller den Straßenkarneval sichern
Aktuelles, Landesweit, Top-Themen / Freitag, 27.Januar.2017

In NRW sollen nun Betonpoller den Straßenkarneval sichern

Die nordrhein-westfälische Polizei hat angekündigt, die Straßenumzüge in den Rheinischen Karnevalshochburgen mit sogenannten Anti-Terror-Barrieren zu schützen. Nach den verbrecherischen Anschlägen von Nizza und Berlin steht auch der rheinische Straßenkarneval mit zehntausenden Besuchern im Fokus der Sicherheitsbehörden.

Der Kölner Polizeipräsident Jürgen Matthies erklärte, daß man in Köln an Karneval wieder Fahrzeugsperren sehen werde, zum Teil solche aus Beton, anderenteils solche aus Fahrzeugen. Weitere Städte im Rheinland planen, ihre Karnevalsumzüge mit Betonpollern und einer größeren Polizeipräsenz zu schützen. In einigen TV-Berichten zu den geplanten Sicherheitsmaßnahmen für den rheinischen Karneval war zu hören, daß die anfallenden Kosten allein von den Kommunen zu tragen seien.

PRO NRW ist hingegen der Ansicht, daß die Rechnungen für die anfallenden Kosten nach Berlin geschickt werden sollten. Rheinische Karnevalisten bezeichnen die Betonklötze mittlerweile mit einem griffigen Namen: „Merkel-Legos“. Eine wirklich zutreffende Bezeichnung für die Betonklötze! Damit schützen wir uns in der Tat vor Merkels Gästen. Im übrigen ist es natürlich sehr traurig, daß mittlerweile selbst der rheinische Karneval zu einer Hochsicherheitsveranstaltung mutiert. Merkels Gästen und den Kulturbereicherern sei Dank…..

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