Handfester Polit-Skandal in Leverkusen
Aktuelles, Regional, Top-Themen / Freitag, 23.September.2016

Handfester Polit-Skandal in Leverkusen

Bildrechte: PRO NRW

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Die Kölner Bezirksregierung und auch die Kölner Polizei sollen versucht haben, die kriminellen Vorfälle in der Asylbewerberunterkunft an der Auermühle in Leverkusen-Schlebusch zu verschleiern.

 

 

Wie nun heraus kam, laufen bei der Polizei und der Staatsanwaltschaft Ermittlungen gegen diverse Bewohner der Asylbewerberunterkunft und gegen Mitarbeiter der Sicherheitsfirma, die das Objekt betreut hat. Bei zahlreichen gewerbsmäßigen Ladendiebstählen sollen insbesondere Turnschuhe und auch Markenbekleidung von den Asylsuchenden gestohlen worden sein. Security-Mitarbeiter werden verdächtigt, zu den Abnehmern der gestohlenen Ware gezählt zu haben. Erst durch eine intensive Recherche der Rheinischen Post kamen die kriminellen Vorfälle rund um die Asylbewerberunterkunft nun in die Öffentlichkeit. Weder Bezirksregierung noch die Kölner Polizei hielten es für notwendig, die Öffentlichkeit über den kriminellen Sumpf rund um das Flüchtlingsheim zu informieren. Nun erklärte eine Sprecherin der Kölner Bezirksregierung, es habe natürlich nichts verheimlicht werden sollen, aber man gehe bei solchen Sachen nicht offensiv an die Öffentlichkeit. Dass sich in der Unterkunft wohl schwere Straftaten abspielten, dazu will die Kölner Bezirksvertretung der Öffentlichkeit nichts mitteilen. Auch die Polizei hielt es nicht für nötig, die Öffentlichkeit über die Durchsuchung an der Auermühle zu unterrichten. Nun erklärt man, man habe befürchtet, dass die Ermittlungen durch die Veröffentlichungen gefährdet werden könnten. Dies dürfte eine reine Schutzbehauptung darstellen, da nach der Hausdurchsuchung allen Asylsuchenden klar war, dass die Polizei von den kriminellen Machenschaften Kenntnis hat. PRO NRW wird die skandalösen Vorfälle rund um das Flüchtlingsheim an der Auermühle in der Ratssitzung am kommenden Montag thematisieren. Es drängt sich jedenfalls der Eindruck auf, dass der Umgang der Polizei und auch der Bezirksregierung mit den Vorfällen rund um die Auermühle nach demselben Muster ablaufen, wie die Öffentlichkeitsarbeit der Kölner Polizei nach den Kölner Silvesterereignissen. Auch damals wurde verschwiegen, getrickst und die Öffentlichkeit regelrecht für dumm verkauft. Man kann natürlich die Taten in keiner Weise vergleichen. Wieder einmal zeigt sich, dass unsere Behörden Straftaten von Asylsuchenden gegenüber der Öffentlichkeit offensichtlich vertuschen wollen. PRO NRW fordert jedenfalls maximale Transparenz hinsichtlich der Aufklärung des kriminellen Sumpfes rund um das Flüchtlingsheim an der Auermühle.

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