Bildung

Ausbildung statt Zuwanderung

Für den Erhalt des dreigliedrigen Schulsystems – Begabtenförderung statt Massenzuwanderung

 

Urheber: Lupo
Quelle: pixelio.de

Bis in die Mitte des 20. Jahrhunderts hatte Deutschland die Stellung als Land der Dichter und Denker inne. Der Ursprung hierfür lag in der Aufklärung sowie dem aufgeklärten Absolutismus. Im Gegensatz zu anderen König- bzw. Kaiserreichen der damaligen Zeit sind Freigeister auf deutschem Boden stets gefördert worden. Dies spiegelt sich auch in der Vielzahl der einflussreichsten Philosophen des 18. und 19. Jahrhunderts wie Kant, Fichte, Nietzsche oder Goethe wieder. Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs begann jedoch langsam der geistige Abstieg der Deutschen. Angefangen beim massenhaften Patentraub in der Nachkriegszeit bis hin zu vollkommen verkorksten Bildungsexperimenten sind die Ursachen für diesen Zustand.

I. Dreigliedriges Schulsystem
Das dreigliedrige Schulsystem mit den Zweigen Gymnasium, Realschule und Hauptschule bewährte sich jahrzehntelang und bildete die Basis für deutsche Spitzenleistungen im Bereich der Bildung. Durch die stetige Aufhöhlung dieses Prinzips werden Schulformen entwertet und die Leistungsorientierung abgeschafft. Das Dreigliedrige Schulsystem muss daher erneut zum bildungspolitischen Leitbild erkoren und durchgesetzt werden. Die Leistungsanforderungen sind derart heraufzusetzen, dass auch Absolventen von Haupt- und Realschule eine realistische Chance auf einen Arbeits- oder Ausbildungsplatz besitzen.

II. Vergleichbarkeit durch Bildungszentralismus
Im Rahmen der nationalen Vergleichbarkeit ist die dezentralisierte Schul- und Bildungspolitik abzuschaffen, da sich bei Wechsel zwischen den Bundesländern massive Schwierigkeiten bei der Schul- Universitäts- und Arbeitsplatzwahl auftun. Gerade Abschlussprüfungen aller drei Schulzweige müssen, genau wie die jeweiligen Lehrpläne angeglichen werden.

III. Aufwertung der Hauptschule
Während ein Hauptschulabsolvent noch in den 1960er Jahren die Möglichkeit besaß, einen Meistertitel zu erlangen und mit gutem Einkommen seine Familie zu ernähren, sind die Hauptschulabsolventen der heutigen Zeit quasi die Sozialhilfeempfänger von morgen. Aus diesem Grund ist die Hauptschule als Bildungsinstitution aufzuwerten. Praxisnahe Stoffvermittlung hinsichtlich möglicher Lehrberufe ist zu bevorzugen. Unternehmen, die Hauptschülern Lehr- oder Praktikumsstellen vermitteln, sind staatlich zu fördern.

IV. Möglichkeit kostenloser Ganztagsbetreuung
Werktätige Eltern haben teilweise nicht die zeitlichen Möglichkeiten, um ihre Kinder beim Lernen zu unterstützen. Daher muss seitens des Staates die Möglichkeit einer kostenlosen Ganztagsbetreuung geschaffen werden. Im Bereich der Unterstützung bei Hausaufgaben und der Beaufsichtigung von Kindern und Jugendlichen können somit auch neue Arbeitsplätze geschaffen werden.

V. Führerschein
Für viele Lehr- und Ausbildungsberufe ist der Führerschein eine notwendige Voraussetzung oder zumindest eine kompetente Ergänzung. Es muss daher möglich gemacht werden, im schulischen Rahmen einen Führerscheinkurs zu absolvieren, damit eine höhere Attraktivität von Abschlussschülern auf dem Arbeits- und Ausbildungsmarkt gewährleistet werden kann.

VI. Begrenzung des Ausländeranteils
Gerade in den marginalisierten Schulformen gibt es in vielerlei Fällen einen übergroßen Ausländeranteil. Gerade Migranten mit Sprachschwierigkeiten und ungenügender schulischer Vorbildung hemmen den Fortschritt des Unterrichts und sorgen mitunter für eine faktische Entwertung des betreffenden Schulabschlusses aufgrund einer notwendigen Vereinfachung des Stoffes. Daher ist der Ausländeranteil in Schulklassen, auch zur Verminderung interkultureller Konflikte auf dem Pausenhof, auf 30% zu begrenzen.