Regional / Dienstag, 5.Mai.2015

Essen: Stadtverwaltung kapituliert vor der Trinker- und Drogenszene

Die Stadt Essen unter dem umstrittenen Oberbürgermeister Paß (SPD) hat den Kampf gegen die Trinker- und Drogenszene in der Stadt wohl endgültig aufgegeben.

Gemeinsam haben nun Stadt und Sozialverbände einen neuen Szene-Treff ausgeguckt. Die Junkies und Alkoholiker sollen sich nun zwischen Hauptbahnhof und Ibis-Hotel treffen. Der von der Stadt geplante Trinker- und Junkie-Treff bleibt recht zentral gelegen, vor allem weiter in der Nähe zum Hauptbahnhof, wo sich die Alkoholabhängigen im Discounter jederzeit mit Nachschub versorgen können.
Der Standort soll mit einem Urinal, Bänken und Mülleimern ausgestattet werden. Die Szene soll nun vom Willy-Brandt-Platz zum neuen Treff verlagert werden.

Öllig_MTÜ_neu Zur geplanten Verlagerung der Szene erklärt die PRO NRW-Kreisvorsitzende Ratsfrau Tina Öllig:

„Die Gewerbetreibenden und auch die Besucher der Essener Innenstadt werden sicher aufatmen, wenn sie zukünftig rund um den Willy-Brandt-Platz nicht weiter belästigt werden. Auch die Vermüllung dürfte gebremst werden.
Trotzdem bedeutet die von der Stadt Essen geplante Verlagerung des Szene-Treffs eigentlich eine Kapitulation vor der Trinker- und Drogenszene.
Ein Problemstandort wird lediglich verlagert.
Probleme und Belästigungen finden nun lediglich an einer anderen Stelle statt. Ordnung, Sicherheit und Sauberkeit werden nun im Umfeld des Essener Hauptbahnhofes ein Fremdwort bleiben.

PRO NRW setzt sich nach wie vor für eine Zerschlagung der Trinker- und Drogenszene in Essen ein. Warum greift unser Ordnungsamt nicht energisch durch und spricht notwendige Platzverweise regelmäßig aus? Aber in Essen kuschelt man lieber mit der Szene und Essen bekommt rund um den Hauptbahnhof eine neue Schmuddelecke.“

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