Regional / Dienstag, 6.Oktober.2015

Essen: Solidarität mit FDP-Ratsherrn Andreas Hellmann!

Es ist ein offenes Geheimnis, dass jede Form der Kritik an der gegenwertigen verhängnisvollen deutschen Asylpolitik nicht geduldet wird. Jedes kritische Wort wird als rechtsextrem, rassistisch oder inhuman stigmatisiert. Den Preis für die falsche Toleranz zahlen zunächst die wirklich Asylberechtigten, die sich mit den gesetzwidrig Hereingelassenen in die überquellenden Heime quetschen müssen. Die größte Bürde aber schultern wir Inländer:

Wir räumen unsere Turnhallen und Schulen für die Neusiedler, und die Beschlagnahmung von Privatwohnungen kommt so sicher wie das Amen in der Kirche. Die Unterbringung der Asylbewerber wird den Steuerzahler allein 2015 etwa 15 Milliarden Euro Kosten.

Nun hat der Essener FDP Stadtrat Andreas Hellmann eine Todsünde begangen und unsere Asylpolitik kritisiert. Er hat vor einer unkontrollierten Einwanderung und vor Gefahren durch die Belegung der Turnhalle der Goethe-Schule in Bredeney mit Asylbewerbern gewarnt. Die Turnhalle in Bredeney wird den Vereinen und Schulen durch eine Beschlagnahme für Asylbewerber über Monate entzogen werden. In der FDP wird offenbar keine Kritik an der tagtäglichen Praxis des Asylmissbrauchs geduldet. Dem mutigen Stadtrat Hellmann drohen nun innerparteiliche Disziplinarmaßnahmen. Es wird schon darüber spekuliert, ob er nicht aus der FDP Ratsfraktion ausgeschlossen wird.

Öllig_MTÜ_neuZum Fall Hellmann erklärt die Essener PRO NRW Vorsitzende und Ratsfrau Tina Öllig:

Wir sind gerne bereit Herrn Hellmann in unserer Ratsgruppe politisches Asyl zu gewähren. Mein Stadtratskollege hat ein paar unangenehme Wahrheiten ausgesprochen. Kein Essener Schüler kann etwas dafür, dass Menschen unkontrolliert in unser Land einwandern, und es kann nicht sein, dass deshalb Unterricht ausfällt und die Schüler darunter leiden.

Auch PRO NRW lehnt die Unterbringung von Asylbewerbern in der Bredeneyer Turnhalle vehement ab. Es kann nicht hingenommen werden, dass die Turnhalle für den Schulsport nicht mehr zur Verfügung steht. Wenn der Essener Sportdezernent Christian Kromberg dann anregt, Schulsport im Winter im Freien durchzuführen,so zeigt dies einen bösen Zynismus. Wir werden nicht hinnehmen, dass Asylbewerber auf Kosten der Essener Steuerzahler in der Bredeneyer Turnhalle untergebracht werden und unsere Schüler im Winter ihren Sportunterricht ausschließlich im Freien durchführen müssen. Wir solidarisieren uns ausdrücklich mit Herrn Hellmann und unterstützen ganz entschieden dessen Kritik in der unkontrollierten Einwanderung in unsere sozialen Sicherungssysteme!“

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