Essen: Polizei ermittelt in Essener Asylbewerberunterkunft wegen Sexualdelikt
Aktuelles, Top-Themen / Freitag, 26.Februar.2016

Essen: Polizei ermittelt in Essener Asylbewerberunterkunft wegen Sexualdelikt

newsIn Essen-Haarzopf ist es am Mittwochabend in der Flüchtlingsunterkunft an der Hatzper Straße mal wieder zu einem größeren Polizeieinsatz gekommen. Mehrere Bewohner hatten sich eine körperliche Auseinandersetzung geliefert. Zu dieser Auseinandersetzung ist es gekommen, weil sich angeblich in der Einrichtung zwei 25-jährige und 22-jährige Asylbewerber einem elfjährigen Jungen unter der Dusche genähert haben sollen. Als der Vater des Kindes einen der mutmaßlichen Sexualtäter zur Rede stellen wollte, wurde er von diesem mit einem Messer bedroht. Es kam zu einem heftigen Wortgefecht. Die Stimmung eskalierte und es kam zu nicht unerheblichen körperlichen Auseinandersetzungen, die letztlich zu dem Polizeieinsatz führten. Details zu den Missbrauchsvorwürfen wollte die Polizei nicht nennen. Beide Verdächtige sollen jedoch auf freien Fuß gesetzt worden sein. Es vergeht kaum ein Tag, an dem die Essener Polizei nicht zu einer der zahlreichen Flüchtlingsunterkünfte ausrücken muss, um weitere Straftaten zu verhindern. logo (1)PRO NRW fordert die zügige Aufklärung der Missbrauchsvorwürfe rund um die Flüchtlingsunterkunft in Haarzopf. Sollten sich die Vorwürfe bestätigen, dann sollten die Täter schnellstmöglich in ihre Heimatländer abgeschoben werden. Zudem fordert PRO NRW die zuständigen Behörden auf, endlich ein Maßnahmenpaket zu erstellen, um weitere Straftaten in den Flüchtlingsunterkünften zu verhindern.

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