Regional / Mittwoch, 26.August.2015

Essen: Mediale Benachteiligung im Wahlkampf

Den Essener Lokalmedien scheint im aktuellen Oberbürgermeisterwahlkampf jedes Mittel recht zu sein, um die Bürgerbewegung PRO NRW und ihren OB-Kandidaten Tony-Xaver Fiedler zu benachteiligen. Die Medien schrecken selbst vor Unwahrheiten nicht zurück.

Radio Essen führte mit allen Kandidaten Anfang August Radio-Interviews durch. Nur ein Kandidat war anscheinend nicht gern gesehen und ihm ist diese Möglichkeit deutlich später ermöglicht worden: Tony-Xaver Fiedler. Die zuständigen Redakteure ließen erklären, dass Anfang August niemand erreichbar gewesen sei und aus diesem Grund das Interview nicht stattfinden konnte. Er auf Intervention von Fiedler kam es zu einem Termin. Hier stellte sich heraus, dass die Redaktion nur äußerst oberflächlich versucht hat, Kontakt mit Fiedler herzustellen. Dieser ist, obwohl alle Kontaktdaten im Internet auffindbar sind, gar nicht direkt kontaktiert worden.

Aber nicht nur Radio Essen agiert zum Nachteil von PRO NRW. Ebenso die „Westdeutsche Allgemeine Zeitung“ (WAZ). Diese berichtete gestern auf ihrem Onlineportal „Der Westen“ über eine Wahlkampfaktion von PRO NRW. Fiedler und einige Wahlkampfhelfer führten am sogenannten „Rüttenscheider Stern“ einen Info-Stand durch. Der von der Stadtverwaltung Essen zugewiesene Platz befand sich direkt vor dem Eingang des Restaurants von Sterne- und TV-Koch Nelson Müller.

Dieser störte sich an einem Plakataufsteller mit dem Werbeplakat von Fiedler für die OB-Wahl. Müller hat sich von einer Angestellter mit dem Infostand und einem Wahlkampfhelfer im Hintergrund fotografieren lassen. Nachdem diesem Foto kam es zu einem sachlichen Gespräch zwischen einem Wahlkampfhelfer und Müller. Nachdem die PRO-NRW-Mannschaft Müller davon überzeugt hat, dass der Platz des Infostandes zugewiesen wurde, ging dieser wieder in sein Lokal und PRO NRW führte den Infostand weiter durch.

Die WAZ bauschte diese banale Angelegenheit jedoch zu einer fast schon heroischen Tat auf. Müller solle PRO NRW „in die Schranken gewiesen haben“ und dem Wahlkampftrupp soll „die Situation offenbar zu bunt [geworden sein]. Sie nahmen den Aufsteller wieder mit“.

Fiedler_transparent„Ich finde es skandalös, wie die Medien den Wahlkampf beeinflussen. Sie schrecken sogar vor Unwahrheiten nicht zurück“, äußert sich der PRO-NRW-OB-Kandidat Tony-Xaver Fiedler.

„Wir werden selbstverständlich die Vorgänge rechtlich prüfen. Es kann nicht sein, dass Persönlichkeitsrechte von unseren Wahlkampfhelfern verletzt werden. Auch wenn Herr Müller über einen gewissen Bekanntsheitsgrad verfügt, gelten für ihn genauso die Gesetze, wie für jeden anderen Bürger auch. Zudem werden wir von der WAZ eine Gegendarstellung verlangen. Es kann nicht sein, dass die Medien hier bewusst eine unbequeme politische Kraft im Wahlkampf behindern wollen.

Anscheinend befürchten die Medien einen Wahlerfolg von PRO NRW, darum muss mit allen Mitteln versucht werden, dies zu verhindern. Anders kann ich mir diese Ungleichbehandlung nicht erklären. Wenn wir doch mit unseren Argumenten so falsch liegen, wäre es doch gerade für die Medien ein leichtes, in einem Interview oder bei Podiumsdiskussionen unsere Inhalte zu widerlegen. Dies ist anscheinend jedoch nicht so einfach, sonst würde man nicht zu solchen Mitteln greifen“, so Fiedler abschließend.

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