Regional / Donnerstag, 21.Mai.2015

Essen: Alkoholverbot für Teile der Innenstadt begrüßenswert

Endlich wird nach massiven Beschwerden von Ladenbesitzern und Passanten gegen die ausufernde Trinkerszene in der Essener Innenstadt vorgegangen. Nun will die Essener Stadtverwaltung einen alten PRO-NRW-Vorschlag umsetzen und ein generelles Alkoholverbot für Teile der Essener City durchsetzen.

Schon vor zwei Jahren hatte PRO NRW eine ähnliche Forderung aufgestellt und wurde damals von den Politikern der Altparteien belächelt. Das generelle Alkoholverbot soll künftig an den bekannten Trinkerszene-Treffs gelten: insbesondere auf dem Willy-Brandt-Platz, entlang des Handelshofs und auf dem Heinrich-Reisner-Platz. Nach dem Willen der Stadtverwaltung soll der Alkoholkonsum in der Öffentlichkeit zwischen dem 31. März und dem 31. Oktober tagsüber in toto untersagt werden.

Zum geplanten Alkoholverbot für Teile der City erklärt die PRO-NRW-Kreisvorsitzende und Ratsfrau Tina Öllig:

Öllig_MTÜ_neu„Endlich bewegt sich etwas zum Positiven pikanterweise kurz vor der OB-Wahl in der Stadt. Von den Angehörigen der Trinker-, Drogen- und Punkerszene gehen tagtäglich Gefahren für die öffentliche Sicherheit und erhebliche Störungen aus. Es ist daher absolut rechtmäßig, wenn die Stadt nunmehr mit einem Alkoholverbot gegen diese Szene vorgeht.

Daneben sollten Platzverweise und Aufenthaltsverbote ausgesprochen werden. PRO NRW wird jedenfalls den Kampf gegen die Trinker-, Drogen- und Punkerszene in der Essener Innenstadt zu einem zentralen Wahlkampfthema machen. In der heißen Wahlkampfphase soll zudem auf den Willy-Brandt-Platz eine öffentliche Kundgebung mit unserem OB-Kandidaten Tony-Xaver Fiedler unter dem Motto: Trinkerszene zerschlagen – für mehr Recht und Sicherheit in der City durchgeführt werden.

Wer es gut meint mit Essen, der wird am 13. September bei der OB-Wahl sein Kreuz bei unserem OB-Kandidaten Tony-Xaver Fiedler machen.“

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