Landesweit / Montag, 28.September.2015

Erneut Ausschreitung in Asylunterkunft

In hessischen Calden (Landkreis Kassel) ist es in einer Asylunterkunft erneut zu einer Ausschreitung gekommen. Bei zwei Massenschlägereien sind 14 Menschen verletzt worden. Erst vor einigen Wochen kam es zu Ausschreitungen, bei der 60 Personen verletzt worden sind.

Auslöser für die erneute Massenschlägerei war eine Auseinandersetzung zwischen Albanern und Pakistanern bei der Essensausgabe. Etwas später sind über 100 Personen mit Stöcken und Reizgas aufeinander losgegangen. Die Polizei musste mit einem Großaufgebot vor Ort präsent sein. Am gleichen Tag kam es etwas später zu einer erneuten Massenschlägerei. Dieses Mal waren rund 400 Personen involviert. Dies war nach Suhl, Bonn, Dresden und Trier die fünfte Massenschlägerei in einer Asylunterkunft in den letzten Wochen.

Mittlerweile fordern Politiker der CDU und Linkspartei sowie der Gewerkschaft der Polizei, die Asylbewerber in den Unterkünften nach Ethnien zu trennen. Immer wieder käme es zu Auseinandersetzungen aufgrund unterschiedlicher kultureller Eigenarten.

Fiedler_transparent„Wir können nicht akzeptieren, dass in deutschen Asylunterkünften die Gewalt immer weiter eskaliert“, äußert sich der PRO-NRW-Generalsekretär Tony-Xaver Fiedler.

„Schon vor Jahren haben wir gefordert, dass man die Bewohner von Asylunterkünften nach Ethnien und Religion trennt. In vielen Städten kam es schon zu Auseinandersetzungen, weil beispielsweise Türken und Kurden oder Moslems und Christen in einer Unterkunft gemeinsam einquartiert waren.

Kommt neben den kulturellen Unterschieden noch die Überbelegung einer Unterkunft hinzu, ist es logisch, dass es zwangsläufig zu Auseinandersetzungen kommen muss. Dass sich so etwas in unserem Land immer öfter ereignet, ist der verfehlten Asylpolitik der Altparteien geschuldet.

Es kann nicht sein, dass wir den Kriegsflüchtlingen und wirklich politisch Verfolgten solche Zustände zumuten. Ganz zu schweigen von den Sicherheitsleuten und Polizeikräften. Diese haben auch ohne gewalttätige Auseinandersetzungen schon genügend mit den Folgen der Asylpolitik zu tun. Die Bundesregierung muss endlich aktiv werden und solche Zustände beenden!“, so Fiedler abschließend.

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