Duisburg: Integrationsrat leugnet mehrheitlich Völkermord
Aktuelles, Regional, Top-Themen / Dienstag, 21.Juni.2016

Duisburg: Integrationsrat leugnet mehrheitlich Völkermord

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Türken vor ermordeten Armeniern (1916)

Der Integrationsrat in Duisburg steht mit großer Mehrheit zum türkischen Staatspräsidenten Recep Tayyip Erdogan. So hat er nun, wenn auch formal fehlerhaft, einen Beschluss zur Armenienresolution gefasst, in dem das kommunale Migrantengremium dreist den Völkermord an den Armeniern leugnet.

In dem Duisburger Beschluss wird unter anderem Bundestagsabgeordneten mit türkischem Migrationshintergrund „Verrat am Herkunftsland“ vorgeworfen.

Zum skandalösen Beschluss des Duisburger Integrationsrates erklärt die stellvertretende PRO NRW-Parteivorsitzende Katja Engels:

katja„Das Vorgehen des Duisburger Integrationsrates zeigt einmal mehr das Scheitern der bundesdeutschen Integrationspolitik. Offenbar vertritt nun das kommunale Migrantengremium primär die Interessen des türkischen Staatspräsidenten. Das Vorgehen des Duisburger Integrationsrates ist zudem schlicht inakzeptabel, zumal der Integrationsrat rechtlich überhaupt keine Befugnis hat, solche Beschlüsse zu fassen.

Es ist skandalös, dass in einem städtischen Gremium mit teilweise martialischer Wortwahl gewählte Bundestagsabgeordnete beschimpft und bedroht werden. Wieder einmal erweist sich der mit Steuergeldern finanzierte Integrationsrat als ein schlimmes Integrationshindernis. Es sollte daher überprüft werden, die immens teuren Integrationsräte in NRW wieder abzuschaffen!“

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