Düsseldorf: Islamistischer Terrorist gesteht Mordanschlag auf den PRO NRW-Vorsitzenden Markus Beisicht
Aktuelles, Landesweit, Top-Themen / Dienstag, 28.Juni.2016

Düsseldorf: Islamistischer Terrorist gesteht Mordanschlag auf den PRO NRW-Vorsitzenden Markus Beisicht

Beispielfoto. CC.

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Am 130. Verhandlungstag des Salafistenprozesses vor dem Oberlandesgericht in Düsseldorf legte der 45-jährige Albaner Enea B. ein Geständnis ab. Er ließ durch seinen Verteidiger erklären, er habe Beisicht im März 2013 gemeinsam mit seinem mutmaßlichen Komplizen Marco G. töten wollen.

Anfänglich habe er nur dagegen protestieren wollen, dass Mitglieder von PRO NRW durch das Zeigen von Mohammed-Karikaturen „den Propheten verunglimpfen“. Deswegen hätte er auch an einer Gegendemonstration am 5. Mai 2012 in Bonn teilgenommen, dies sei seine Pflicht als guter Muslime gewesen. Danach sei ihm klar geworden, dass einfaches Protestieren nicht ausreiche.

So habe er bereits im Herbst 2012 über eine Entführung nachgedacht. Er habe sich dann häufiger mit Marco G. getroffen, um mit diesem zusammen Wohnanschriften von PRO NRW-Mitgliedern auszukundschaften. Beisicht habe anfänglich nicht auf ihrer Liste gestanden, weil sie glaubten, dessen Haus sei zu gut bewacht. Sie hatten auch die Idee, Mitglieder von PRO NRW zu berauben, um an ihr Geld zu kommen. Damit kam Beisicht wieder ins Gespräch, da die islamistischen Terroristen bei dem Rechtsanwalt Vermögenswerte vermuteten.

Dann wurde auch über das Töten nachgedacht. Man wollte „der Schlange PRO NRW den Kopf abschlagen“. Die vier Attentäter haben sich dann am 11. März 2013 noch einmal getroffen und sollen sich einvernehmlich dafür ausgesprochen haben, anstelle eines Raubüberfalls Markus Beisicht zu töten. Der geständige Islamist Enea B. berichtete dann, dass für ihn klar war, dass er den Beisicht töten und der Schütze sein wollte. Eine Spezialeinheit der Essener Polizei vereitelte dann die Ausführung des Attentats auf Beisicht in unmittelbarer Nähe dessen Wohnhauses.

In dem Düsseldorfer Salafistenprozess wurde Beisicht sowohl die Akteneinsicht als auch eine Nebenklage verweigert. Es sollte offenbar nicht rauskommen, dass die islamistischen Beschuldigten gezielt PRO NRW-Mitglieder ausrauben und regelrecht abschlachten wollten. PRO NRW weicht jedoch vor islamistischen Terroristen nicht zurück und wird auch zukünftig die Speerspitze des Kampfes gegen die Islamisierung in Deutschland sein. Es bleibt nun zu hoffen, dass der Düsseldorfer Salafistenprozess alsbald zu einem Ende gebracht und zudem dafür gesorgt wird, dass die Täter zukünftig niemanden mehr abschlachten könnten.

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