Chaos beim Bundesamt für Verfassungsschutz in Köln-Chorweiler
Aktuelles, Landesweit, Top-Themen / Donnerstag, 1.Dezember.2016

Chaos beim Bundesamt für Verfassungsschutz in Köln-Chorweiler

vs-isNach der Enttarnung eines mutmaßlichen gefährlichen Islamisten, der beim Bundesamt für Verfassungsschutz beschäftigt war, fordert PRO NRW, die Mitarbeiter aller Sicherheitsbehörden endlich häufiger zu überprüfen.

Der enttarnte Mitarbeiter des Bundesamts für Verfassungsschutz hatte nach Angaben der Staatsanwaltschaft Düsseldorf die islamistische Szene observieren sollen. Er äußerte sich im Internet jedoch unter falschem Namen selbst islamistisch und verriet dort sogar Dienstgeheimnisse. Zudem wird kolportiert, dass er einen Anschlag geplant haben soll.

Es ist nun zu klären, inwieweit sicherheitsrelevante Informationen abgeflossen sind. Im Internet soll sich der Islamist zudem als Verfassungsschutz-Mitarbeiter zu erkennen gegeben und angeboten haben, Gleichgesinnte in den Verfassungsschutz einzuschleusen, um einen Anschlag gegen die „Ungläubigen“ verüben zu können. Dies sei „sicher im Sinne Allahs“.

Bekannt ist zudem, dass der offensichtlich bisexuelle Verfassungsschützer auch in Pornofilmen mitgespielt haben soll. Er hat sich dann während seiner Tätigkeit für den Verfassungsschutz „radikalisiert“. Die gesamte Geschichte ist eigentlich comedypreisverdächtig, wäre die Lage nicht so ernst. Der Vorgang ist jedoch absolut beschämend und völlig inakzeptabel.

Bei der Einstellung hatte der Verfassungsschutz offensichtlich auch nicht bemerkt, dass der neue Mitarbeiter seit Jahren als Darsteller in Schwulen-Pornos agierte. Es wird auch immer klarer, dass Geheimdienst-Chef Hans-Georg Maaßen seinen Dienst überhaupt nicht mehr im Griff hat. Desweiteren muss schnellstmöglich geklärt werden, wie der gefährliche Islamist trotz Sicherheitsüberprüfung überhaupt Mitarbeiter des Bundesamtes für Verfassungsschutz werden konnte.

Nach diesem Skandal dürfte ein Rücktritt des Behörden-Präsidenten Hans-Georg Maaßen unausweichlich sein.

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