Aktuelles, Regional / Sonntag, 3.Januar.2016

Bonn: Doch keine No-Go-Areas?

Am 31.12.2015 teilte die Bonner Polizei auf Presseanfrage mit, dass es in Bonn trotz teilweise widersprüchlicher Angaben diverser Amtsträger (u.a. Innenminister Jäger (SPD)) keinerlei sogenannte „No-Go-Areas“ geben würde. Kriminalitätsschwerpunkte seien u.a. die Bonner und Bad Godesberger Innenstadt, sowie der Stadtteil Tannenbusch.

Diese Angabe überrascht Kenner der Kriminalitätsentwicklung innerhalb der Bundesstadt in den vergangenen Jahren. Nicht nur das subjektive Sicherheitsempfinden etlicher Bürger wird seit Längerem in Mitleidenschaft gezogen. Auch häufen sich zumindest statistisch betrachtet die Fälle von Straftaten gegen Leib, Leben und körperliche Unversehrtheit. Viele ältere Bonner werden bestätigen können, dass noch vor zwei Jahrzehnten eine derartige Entwicklung nicht zu verzeichnen gewesen ist. Ein Schelm, wer dies mit den zunehmenden Zahlen an Zuwanderern in Korrelation bringen will.

cvm1Aus diesem aktuellen Anlass stellte der Bonner PRO-NRW-Stadtverordnete der Verwaltung folgende Fragen folgende Fragen, die klären sollen, ob die Gestaltungsmehrheit im Rathaus weiterhin auf ihrer Vogel-Strauss-Politik (Kopf in den Sand stecken) beharren wird:

1. Wie beurteilt die Verwaltung das objektive und subjektive Sicherheitsempfinden der Bonner Bevölkerung?
2. Teilt die Verwaltung die Ansicht der Polizei, dass es in Bonn keinerlei sog. „No-Go-Areas“ gäbe?
3. Sieht die Verwaltung eine Korrelation zwischen prekären sozialen Verhältnissen und einer erhöhten Kriminalitätsrate?
4. Sieht die Verwaltung eine Korrelation zwischen durch Zuwanderung geprägten Ballungsräumen und einer erhöhten Kriminalitätsrate?
5. Wieso ist die Polizei nicht dazu in der Lage, insbesondere in der Bonner und der Bad Godesberger Innenstadt die öffentliche Sicherheit aufrecht zu erhalten? Braucht die Polizei nach Ansicht der Verwaltung zusätzliches Personal?

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