Aktuelles / Dienstag, 12.Juli.2016

Bochum-Langendreer: Nachbarn von Asylbewerberunterkünften beklagen unhaltbare Zustände

fluechten_weiterDie Stimmung war außerordentlich geladen bei der Langendreerner Bürgerversammlung, zu der die  immer politisch korrekte Bezirksbürgermeisterin Andrea Busche (SPD) eingeladen hatte. Sie wollte mit den Anwohnern diskutieren, wie es mit der Asylbewerberunterkunft am Wiebuschweg weitergehen soll. Die Stadt hat dort mittlerweile 212 Asylforderer auf Kosten der Bochumer Steuerzahler in Wohnungen der „Vivawest“untergebracht.

Mittlerweile hat die Stadt Bochum den entsprechenden Mietvertrag um weitere zwei Jahre verlängert. In der Bürgerversammlung artikulierten viele Anwohner ihre Enttäuschung über die verfehlte Asylpolitik der Altparteien und beklagen unhaltbare Zustände rund um die Asylbewerberunterkünfte. Jugendliche Asylforderer sollen tagtäglich unbeaufsichtigt auf der Straße spielen, auf Autos klettern und lautstark herumkrakeelen. Eine Nachtruhe sei nicht mehr möglich, berichtete eine Anwohnerin. Ein anderer Anwohner erklärte, daß er es auf seinem Balkon nicht mehr aushalte, da die Asylbewerber einen unglaublichen Lärm rund um die Uhr verursachen. Ein weiteres Ärgernis sind Fahrräder, die wild an Laternen gekettet werden, beschädigte Autos und Müll, der nicht getrennt und stattdessen achtlos auf die Straße geworfen wird. Viele Anwohner suchen andere Unterkünfte.

PRO NRW unterstützt in Bochum ganz entschieden den berechtigten Protest der Anwohner am Wiebuschweg. Es herrscht offensichtlich ein Asylchaos tief im Westen. Um die unhaltbaren Zustände zu beenden, verlängerte die Stadt ganz schnell den Mietvertrag und läßt die Anwohner mit allen Problemen alleine. Die SPD-Bezirksbürgermeisterin möchte zur Problemlösung nunmehr allen Ernstes ein „Straßenfest“ durchführen. Kein Wunder, daß die frühere Arbeiterpartei SPD kaum mehr Stimmen bekommt.

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