Bochum: Asylbewerber weigern sich beharrlich, in andere Unterkunft umzuziehen
Aktuelles, Regional, Top-Themen / Dienstag, 31.Mai.2016

Bochum: Asylbewerber weigern sich beharrlich, in andere Unterkunft umzuziehen

47 angeblich politisch Verfolgte, alleinstehende Männer aus Afghanistan, dem Libanon, Bangladesh, dem Iran und Syrien weigern sich, aus der Turnhalle der Hans-Böckler-Schule an der Querenburger Straße in Bochum auszuziehen. Die Bochumer Polizei musste mit mehreren Streifenwagen vor Ort erscheinen. Vertreter der Stadt Bochum redeten mit Engelszungen auf die Männer ein und versuchten so, eine gewaltsame Räumung zu verhindern. Die Situation drohte zu eskalieren. Es kam dann gestern zu Tumulten und Handgemengen unter den Asylbewerbern. Die Männer weigern sich nach eigener Aussage deshalb, die Turnhalle zu verlassen, weil sie nicht in eine andere Sammelunterkunft gebrachtwerden wollen. Sie wollen stattdessen dreist auf Kosten der Bochumer Steuerzahler eigene Wohnungen beziehen. Dabei ist für die Stadt Bochum klar, dass die Turnhalle der Hans-Böckler-Schule nicht länger als Asylbewerberunterkunft geeignet ist, da sie generalsaniert werden muss. Um die Asylbewerber zu beruhigen, machte sich sogar der Bochumer Stadtdirektor Michael Townsend auf den Weg, um mit den Asylbewerbern zu reden. Der Bochumer Stadtdirektor berichtete dann gegenüber den Asylbewerbern, dass man eine andere Unterkunft ausgesucht habe, die auf jeden Fall besser sei. Er habe jedoch im Moment nicht genug Wohnungen für die Asylbewerber und er kann auch so schnell keine bauen lassen, deshalb müssten die Asylbewerber mit einer Zwischenlösung leben. Später einigte sich der Stadtdirektor dann mit den Asylbewerbern darauf, dass fünf von Ihnen die neue Unterkunft in Augenschein nehmen sollen, damit sie sich selber davon überzeugen können, dass die neue Unterkunft besser geeignet sei. Fakt ist aber auch, dass bislang der geplante Umzug immer noch nicht stattgefunden hat.

Zum Verhalten des Bochumer Stadtdirektors erklärt die stellvertretende PRO NRW-Parteivorsitzende Katja Engels:

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„Stadtdirektor Townsend macht sich offenbar zum Hampelmann für die Asylsuchenden. Wenn eine Sammelunterkunft geräumt werden muss, dann haben die Asylsuchenden dies selbstverständlich zu akzeptieren. Offenbar sind jedoch die alleinstehenden Männer nicht bereit, unsere Spielregeln in der Bundesrepublik Deutschland zu akzeptieren. Es ist daher wirklich an der Zeit, dass die Einrichtung beizeiten von der Polizei geräumt wird, damit die notwendigen Sanierungsarbeiten der Turnhalle durchgeführt werden können.“

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