Axel Schumacher (SPD): Beisicht ist ein Stück Scheiße!
Aktuelles, Landesweit, Top-Themen / Mittwoch, 7.Dezember.2016

Axel Schumacher (SPD): Beisicht ist ein Stück Scheiße!

In der gestrigen Sitzung der Leverkusener Bezirksvertretung II kam es zu einem folgenschweren Eklat bei der Aussprache über einen PRO-NRW-Antrag zur Solidarität mit dem ehemaligen Leverkusener Stadtdirektor Otto Grimm. Otto Grimm war ein untadeliger Verwaltungsbeamter, der sich um die Stadt Leverkusen große Verdienste erworben hat. Ihm ist unter anderem zu verdanken, daß die Stadt Leverkusen selbständig geblieben ist. Wegen seiner Verdienste um die Stadt Leverkusen erhielt Grimm von der Stadt Leverkusen den Ehrenring und in Wiesdorf wurde eine Straße nach ihm benannt. Otto Grimm ist bereits im Jahre 1969 verstorben.

Seit einigen Monaten läuft eine von SPD, Linkspartei, Integrationsrat und einigen Gewerkschaften ausgelöste Verleumdungskampagne gegen den verstorbenen honorigen Verwaltungsbeamten, der sich nicht mehr wehren kann. Er soll angeblich in Kriegsverbrechen in der Zeit des Dritten Reiches verwickelt und somit Teil des nationalsozialistischen Unrechtsstaates gewesen sein, obwohl nach dem Krieg in einem Entnazifizierungsverfahren gegen seine Person festgestellt wurde, daß er als völlig unbelastet gilt. Aber den linken Hobbyhistorikern geht es natürlich nicht um die historische Wahrheit, sondern ausschließlich darum, das Andenken an einen ehrenwerten konservativen Verwaltungsbeamten zu beschmutzen.

In den städtischen Gremien und dem Stadtrat traut sich außer PRO NRW niemand, Otto Grimm zu verteidigen. Es kam es gestern in der Sitzung der Bezirksvertretung II, wie es kommen mußte:

Zunächst versuchte die SPD mit diversen Geschäftsordnungstricks, eine Debatte über Otto Grimm zu verhindern. Nachdem es nicht gelang, einen angekündigten längeren Wortbeitrag des PRO-NRW-Parteivorsitzenden Beisicht zu der Thematik zu verhindern, verloren einige SPD-Bezirksvertreter die Contenance. Ihnen mißfiel vor allem, daß der PRO-NRW-Vertreter ihnen eine doppelte Moral vorhielt. Er erinnerte an das politische Wirken von Bruno Wiefel, einem langjährigen SPD-Bundestagsabgeordneten aus Opladen, der als ebenfalls NS-belastet gilt. Der Napola-Schüler Wiefel trat sehr früh in die NSDAP ein und war ein Teil des nationalsozialistischen Machtapparates. Nach dem Zweiten Weltkrieg hat sich Bruno Wiefel unstrittig ebenfalls bleibende Verdienste um die Stadt Leverkusen erworben. Beisicht nannte das Vorgehen der SPD in Causa Grimm heuchlerisch und verwies dabei auf die Vita des SPD-Politikers Bruno Wiefel. Dies führte dazu, daß der SPD-Bezirksvertreter Axel Schumacher völlig die Kontrolle verlor und in den Saal rief: „Beisicht ist ein Stück Scheiße!“ Für ein Kommunalparlament ist eine solche Entgleisung mehr als ungewöhnlich. Die skandalöse Beleidigung wurde auch vom Sitzungsleiter gerügt. Ein ehemaliger PRO-NRW-Ratsherr aus Mönchengladbach wurde in der letzten Woche zu einer Geldstrafe von 8.000 Euro verurteilt, weil er den SPD-Innenminister von NRW, Ralf Jäger, als „Dreck“ bezeichnet haben soll. Über den PRO-NRW-Antrag zu Otto Grimm wurde gestern in der Bezirksvertretung nicht abgestimmt, er wurde mit knapper Mehrheit ohne Abstimmung in den Rat vertagt. Selbstverständlich hat sich Axel Schumacher, der ansonsten in Bezirksvertretungssitzungen meist schweigt, nicht für seine Entgleisung entschuldigt. PRO-NRW-Funktionäre darf man im „Kampf gegen Rechts“ halt beleidigen, diffamieren und stigmatisieren!

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