Asyltsunami: Krankenkassen fordern mehr Geld
Aktuelles, Landesweit, Top-Themen / Montag, 26.September.2016

Asyltsunami: Krankenkassen fordern mehr Geld

Der Chef der Krankenkasse AOK, Wältermann, hat wegen der steigenden Zahl von Asylsuchenden dauerhaft höhere Steuerzuschüsse für sein Institut gefordert. Allein für das Jahr 2016 rechnet die Bundesagentur für Arbeit wegen des Asyltsunamis mit zusätzlich 400.000 Hartz-IV-Empfängern. Asylbewerber, die einen Aufenthaltsstatus haben, aber nicht erwerbstätig sind, leben zu 99 Prozent von Hartz-IV.

Für einen Arbeitslosengeld-II-Empfänger zahlt die Bundesagentur aktuell 90 Euro im Monat an die Krankenkassen. Die durchschnittlichen monatlichen Kosten liegen aber bei 140 Euro. Laut Wältermann müsse daher der Zuschuß erhöht und aus Steuermitteln finanziert werden. Andernfalls schultern die Beitragszahler alleine die Kosten der Gesundheitsversorgung von Asylsuchenden.

tina-2Zu der Kostenexplosion bei der Versorgung von Asylsuchenden im Gesundheitssystem erklärt die PRO NRW-Schatzmeisterin und Essener Ratsfrau Christine Öllig:

„Die Willkommenskultur von Angela Merkel beschert den Beitragszahlern der gesetzlichen Krankenkassen eine regelrechte Kostenexplosion. Diese werden zur Kasse gebeten, damit die üppige Versorgung der Asylsuchenden im bundesdeutschen Gesundheitssystem bezahlt werden kann. Dabei ist es ein offenes Geheimnis, daß die hohe Anzahl der Asylsuchenden auch in den kommenden Jahren auf Hartz-IV-Leistungen angewiesen sein wird. Der Bildungsstand der Merkelgäste ist weitaus geringer als der der einheimischen Bevölkerung. Die stetig steigende Zahl arbeitsloser Asylsuchender wird zwangsläufig zu steigenden Zusatzbeiträgen für die Versicherten der gesetzlichen Krankenkassen führen. Im Jahr 2017 sollen diese Zusatzbeiträge bereits um 0,3 Prozentpunkte auf dann durchschnittlich 1,4 Prozent steigen. Der Zusatzbeitrag muß ausschließlich von den Arbeitnehmern aufgebracht werden. Die Wähler sollten sich hierfür bei den Multi-Kulti-Einheitsparteien CDU, CSU, FDP, SPD, Grüne und Linke bedanken.“

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