126 junge alleinstehende minderjährige Asylsuchende beglücken Leverkusen
Aktuelles, Regional, Top-Themen / Dienstag, 7.Juni.2016

126 junge alleinstehende minderjährige Asylsuchende beglücken Leverkusen

Laut dem städtischen Jugendamt werden in Leverkusen derzeit 126 unbegleitete, zumeist männliche minderjährige alleinstehende Asylsuchende betreut. Die meisten alleinstehenden jungen Männer, die behaupten, minderjährig zu sein, kommen aus Eritrea, Marokko, Irak, Afghanistan und Syrien.

Nach Angaben des Jugendamtes weisen die alleinstehenden jungen Männer schwere psychologische Störungen auf, bis hin zur Suizid-Ankündigung. Folglich bräuchten die jugendlichen Asylsuchenden eine besonders intensive Betreuung. Zu den Kosten dieser Betreuung machte das Jugendamt keine Angaben.

Zur Problematik der Betreuung von unbegleitet eingereisten minderjährigen, zumeist männlichen Asylsuchenden erklärt die PRO NRW-Kreisvorsitzende und Ratsfrau Susanne Kutzner:

kutzner1-150x150„Es stellt sich die Frage, ob das Jugendamt der richtige Ansprechpartner für die jungen Männer ist und ob diese tatsächlich eine Rundum-Betreuung durch das Leverkusener Jugendamt auf Kosten der Steuerzahler brauchen. Nicht umsonst hat das Jugendamt die anfallenden Kosten der umfangreichen Betreuung der jungen Asylsuchenden nicht bekanntgegeben. Aus anderen Städten ist jedoch bekannt, dass die Betreuung eines unbegleitet eingereisten minderjährigen Asylbewerbers durch das Jugendamt wenigstens 3.000 Euro im Monat kostet. Folglich kann man von monatlichen Betreuungskosten von ca. 40.000 Euro ausgehen.

Ich halte die vom Jugendamt durchgeführte Rundum-Betreuung für die jungen Asylsuchenden teilweise für deplatziert und auch teilweise für völlig unangemessen. Mitarbeiter des Jugendamtes sollen sich zudem beklagen, dass sie wegen der Betreuung der jugendlichen Asylsuchenden ihre eigentlichen Aufgaben nicht mehr angemessen erfüllen können. Ich halte dies für eine sehr gefährliche Entwicklung!“

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